Die Online-Welt ist unglaublich vielfältig und bietet jede Menge Möglichkeiten, um dich zu inspirieren, informieren und natürlich auch, um online Geld zu verdienen. Als Coach, Berater*in und Co. geht es vorrangig darum, dein Wissen an andere weiterzugeben bzw. anderen mit deinem Wissen weiterzuhelfen. In diesem Blogartikel möchte ich dir einige mögliche Online-Business Ideen vorstellen, wie du online dein Wissen weitergeben und dabei Geld verdienen kannst.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, die dir zu Beginn (noch) kein Geld einbringen, sondern eher dazu beitragen, dich als Expertin zu etablieren oder Vertrauen zu Interessentinnen aufbauen. Langfristig sollten diese kostenfreien Angebote allerdings ebenfalls darauf abzielen, dir langfristig Kundinnen und somit Geld einzubringen. Einen Überblick über diese kostenfreien Online-Business Ideen findest du in diesem Blogartikel.

Und jetzt starten wir!

Online Geld verdienen – hier kommen 11 Ideen

1. E-Book / Buch

In einem Buch oder der Online-Variante, dem E-Book, kannst du super deine Expertise zeigen und dein Wissen weitergeben. Und ein E-Book kann als Niedrigpreis-Produkt ein guter Einstieg in deine Angebotswelt sein. Die Leser*innen lernen dich als Expertin kennen und haben nach dem Buch nicht selten Lust und Interesse weiter mit dir zusammen zu arbeiten

Ein E-Book zähle ich zu den Angebotsarten der passiven Geldgenerierung. Wobei ich den Begriff wirklich irreführend finde, denn passiv ist es bei weitem nicht. Denn es braucht auf jeden Fall gewisse Aktionen, damit du damit dein Geld verdienen kannst. Du brauchst auf jeden Fall Zeit, um Inhalte zu erstellen sowie um alle Automationen einzurichten. Außerdem braucht es Marketingaktivitäten, damit Interessent*innen überhaupt darauf aufmerksam werden, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Das einzige passive ist daran, dass du nicht mehr als direkte Person, z.B. im 1:1 Coaching, dein Wissen weitergibst, sondern einmal aufgesetzt, die Käufer*innen automatisiert den Kaufprozess abschließen und sich danach selbst durch deine Inhalte arbeiten.

 

2. Webinar, Workshops, Masterclasses

Darunter unterscheide ich zwischen einmaligen Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen, sowie der automatisierten (aufgenommen) Variante, die jederzeit buchbar ist. Zweitere kann, wie ein E-Book, ebenfalls ein super Einstieg in deine Angebotswelt sein. Im Gegensatz zum E-Book baust du hier jedoch noch eine „Vertrauensebene“ ein. Denn die Buchenden können sich nicht nur von deiner Expertise und deinem Ansatz überzeugen, sondern lernen dich direkt als Person kennen. Indem du dich vor einer Kamera zeigst, die Kund*innen direkt ansprichst und sie ggf. auch sehen, wie du mit Teilnehmer*innen in der aufgezeichneten Live-Runde interagierst.

 

3. Online-Kurs

Online-Kurse können sowohl reine Selbstlern-Kurse sein, in denen du die Inhalte zur Verfügung stellst und deine Kund*innen ganz individuell in ihrem eigenen Tempo lernen und es keine weiteren Angebote gibt, oder du bietest innerhalb des Kurses noch einige Live-Termine an, wie Q&A Sessions oder spezielle Workshops o.ä.. Daneben kannst du natürlich auch entscheiden, ob du begleitenden Support anbietest, wie zum Beispiel in einer Facebook-Gruppe, per Mail oder auch per Messenger. Das bedeutet allerdings auch wesentlich mehr Zeit- und Energieaufwand deinerseits. Sodass auch klar sein sollte, je weniger DIY, desto hochpreisiger deine Angebote.
Inhaltlich ist bei Online-Kursen ganz klar abgesteckt, um was es geht und was deine Kund*innen lernen und für sich mitnehmen können.

 

4. Gruppenprogramm

In einem Gruppenprogramm geht es, ähnlich wie in einem Online-Kurs, darum, dass deine Kund*innen Inhalte zu einem vorher festgesetzten Thema von dir bekommen. Allerdings liegt hier der Fokus auch auf das Lernen oder die Erfahrung in einer Gruppe. Es geht um den Erfahrungsaustausch in der Gruppe und das gemeinsame Weiterkommen in einem bestimmten Themenfeld. Und da alle in der Gruppe daran arbeiten, ist auch der Motivationsfaktor nicht zu unterschätzen. Aber nicht nur das, oftmals unterstützen sich die Gruppenmitglieder untereinander und so kann ein Gruppenprogramm nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern auch ein wertschätzender Raum von Gleichgesinnten sein, die sich gegenseitig motivieren und supporten.

 

5. Vorlagen

Vorlagen sind ein super Einstiegsprodukt! Sie helfen deinen Kund*innen direkt weiter, indem sie die Lösung für ein konkretes Problem bieten. Die Kund*innen können die Vorlagen direkt nutzen, und idealerweise haben sie auch direkt ein Manual dabei, das ihnen dabei hilft zu verstehen, wie sie die Vorlagen richtig anwenden.
Vorlagen können sein:

  • Planungsvorlagen für Notion, Trello und Co.,
  • Designvorlagen für Instagram oder Pinterest
  • Anleitungen und Vorlagen zum Erstellen eines Visionboards
  • Journalingvorlagen
  • ….

Diese „kleinen“ Angebote bieten sich wunderbar als Tiny-Offer zu Beginn einer Kund*innenreise bei dir an. Das Angebot richtet sich eher an eine breitere Masse, deswegen sollte auch die Abwicklung – also Bezahlung, Auslieferung, Mails und Co. – so leicht wie möglich gestaltet sein.

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5. Mastermind

Ich liebe Mastermind-Programme – nicht nur sie selbst anzubieten, aber auch daran teilzunehmen. Für mich persönlich ist es besonders der Austausch und der Support untereinander, den ich so sehr wertschätze. Jede*r in der Gruppe kann etwas zu einer aktuellen Herausforderung beitragen und oft sind es die unterschiedlichsten Aspekte, die den Austausch so wertvoll machen. Zudem lernt man eben auch aus den Erfahrungen anderer. Außerdem finde ich die Accountability und die gegenseitige Motivation super. Ähnlich wie bei einem virtuellen Co-Working ist das Commitment den anderen, aber auch sich selbst gegenüber sehr viel höher, wenn man Ziele mit anderen teilt, zusammen Schritte ausarbeitet oder einfach nur dann, wenn man anderen über die nächsten Schritte informiert. Inhaltlich ist eine Mastermind nicht so sehr festgelegt, wie z.B. ein Online-Kurs, es geht hier eher um die individuelle persönliche und berufliche Weiterentwicklung, das Erreichen der nächsten Stufe oder der vorher individuell festgelegten Ziele.

Was für mich einer Mastermind noch die Kirsche aufsetzt, ist, wenn es, neben dem Austausch, dem Support und der Accountability der Mastermind-Teilnehmerinnen, auch die Möglichkeit eines 1:1 Coachings / Trainings der Mastermind-Leaderin gibt. Eine Möglichkeit, um noch intensiver an den individuellen Zielen, Plänen oder Herausforderungen zu arbeiten und bei Bedarf Dinge ansprechen zu können, die man einfach nicht in der Gruppe besprechen möchte oder auch Dinge zu bearbeiten, die eben sehr individuell und persönlich sind – wie zum Beispiel das Auflösen von Glaubenssätzen.

Und genau so einen Raum biete ich in meiner Mastermind für selbstständige Frauen anbieten. Die Möglichkeit im 1:1 an individuellen Themen zu arbeiten, aber eben auch die Vorteile einer Mastermind-Gruppe für sich zu nutzen. Wenn dich das interessiert, dann trag dich doch auf die Warteliste ein, und du erfährst als eine der ersten, wann die nächste startet.

 

6. Einzelcoaching-Programm

Ein Einzelcoaching oder auch -beratung über mehrere Sessions bietet die Möglichkeit intensiv mit deiner Kundin oder deinem Kunden zu arbeiten, um ganz konkrete Ziele zu erreichen und die nötigen Schritte dafür gemeinsam zu erarbeiten und anzugehen. Du kannst dabei

  • deiner Coachee konkrete Aufgaben geben
  • ihr/ihm inhaltlichen Input geben, was eher in Richtung Training geht
  • ihr/ihm beratend zur Seite stehen
  • ihr/ihm bei Herausforderungen unterstützend zur Seite stehen, sodass sie mit deiner Hilfe eigene Lösungen für sich herausfinden und angehen kann.

Einzelcoachings mag ich persönlich auch sehr, da man dort über einen längeren Zeitraum miteinander arbeitet, was natürlich auch einer gewissen Vertrauensbasis benötigt. Aber du kannst die Fortschritte, gerade als Coach, so gut mitverfolgen und weil das Commitment deiner Kund*innen im Einzelcoaching in der Regel recht hoch ist, sind auch Entwicklungsschritte meist nicht ganz unwahrscheinlich 😉
Trotzdem haben Einzelcoachings auch ihre Nachteile. Zum einen sind sie einfach schwer skalierbar – du hast eben auch nur 24 Stunden am Tag und deswegen kannst du auch nur eine begrenzte Anzahl an 1:1 Coachings unterbringen. Aus diesen Gründen sind 1:1 Coachings definitiv eher als hochpreisiges Angebot zu sehen. Denn deine Zeit und deine Energie, die du für die Transformation und Weiterentwicklung aufbringst, sind so wertvoll und sollten deswegen auch dementsprechend honoriert werden.

Ich selbst habe biete unterschiedliche Einzelcoaching-Programme an. Hier findest du sie im Überblick.

 

8. Sprechstunde

Eine Sprechstunde kann super sein, um kurzfristig und schnell Zugang zu dir zu bekommen. Sie sollte für dich mit möglichst wenig Aufwand zu bewerkstelligen sein, denn, wie oben schon erwähnt: Deine Zeit ist kostbar. Trotzdem bietet so eine SOS-Sprechstunde, in der du deinen Kund*innen schnell und ohne große Vorbereitung bei kleineren Herausforderungen weiterhelfen kannst, die Möglichkeit eines Einstiegs in deine Angebotswelt. Oft kann sich daraus noch eine weiterführende Arbeit, wie ein Coaching über mehrere Sessions, entwickeln. Um den Aufwand damit so gering wie möglich zu halten, rate ich dir zu einer automatisierten Buchung. Interessent*innen buchen über eine Bezahlplattform, bekommen anschließend den Zugang zu deinem Kalender, wo sie einen Termin buchen können sowie die richtigen Mails mit dem automatisch erstellten Zoom-Link zugeschickt. Und du hast den Termin direkt im Kalender stehen.

 

9. E-Mail-Kurs

Bei einem E-Mail-Kurs handelt es sich auch um ein Einsteiger-Angebot zu einem niedrigeren Preis. E-Mail-Kurse kannst du natürlich auch als Dankeschön anbieten, wenn sich Interessent*innen in deine E-Mail-Liste eintragen. Auf der anderen Seite bieten sie sich – ähnlich wie Workshops oder auch Vorlagen – super dafür an, den Kund*innen einen Einstieg in deine Angebotswelt zu bieten. In einem E-Mail-Kurs sollten deine Kund*innen einen klaren AHA-Moment haben, bzw. eine Lösung für ein klar umrissenes Problem bekommen. Mit eingebauten Videos, Übungen, Workbooks und Co. hilfst du ihnen weiter. Und auf der anderen Seite lernen die Kund*innen deine Art der Arbeit kennen. Sind deine Kund*innen zufrieden mit dem Ergebnis, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie wieder bei dir buchen werden – vielleicht beim nächsten Mal ein höherpreisiges Produkt…

 

10. Vorträge, Interviews, Workshops als Gast-Expert*in

Diesen Punkt habe ich ebenfalls in dem Blogartikel zu den Online-Business Ideen, die dir (noch) kein Geld bringen gepackt. Allerdings gibt es hier unterschiedliche Arten. Zum einen gibt es Online-Kongresse oder Workshopreihen, die den Teilnehmer*innen zunächst kostenfrei zur Verfügung stehen und erst in der Premiumvariante (meist mit längerem zeitlichen Zugriff) etwas kosten. Hier wäre das Ziel ganz klar die Reichweitensteigerung und dich als Expertin zu etablieren.
Auf der anderen Seite gibt es Summits oder auch Online-Programme, die ausschließlich nach Zahlung zugänglich sind, und zu denen du als Gast-Expert*in eingeladen wirst, um einen Vortrag zu halten, ein Interview zu deinem Thema zu geben, oder auch um mit den Teilnehmenden einen Workshop durchzuführen. In diesem Fall ist deine Expertise Teil des Programms und wertet es gewissermaßen auch auf. Und dementsprechend sollte das auch in gewisser Art und Weise honoriert werden. Zumindest ist das meine Meinung – leider ist das meiner Erfahrung nach in der Realität nicht immer der Fall.

 

11. Membership

Und last, but not least – die Memberships, die sich auch immer größerer Beliebtheit erfreuen. Eine Membership kann entweder über einen festgelegten Zeitraum gehen, z.B. 6 Monate, oder aber auch ein on-going Programm sein, zu dem man monatlich, quartalsweise, halbjahresweise,… einsteigen kann. Wie genau die Konditionen einer Membership aussehen, ist ganz unterschiedlich:

  • Monatliche Themenschwerpunkte, die Expert*innen mit Workshops behandeln
  • Ein DIY-Angebot, kombiniert mit regelmäßigen Q&A Calls
  • Eine Speisekarte an Themen, die regelmäßig erweitert wird
  • Monatlicher Austausch mit den Mitglieder*innen
  • Hot-Seat Angebote für Teilnehmer*innen, die vorher ausgewählt wurden

Was allerdings klar sein sollte: Eine Membership ist definitiv nicht wenig Arbeit. Neben den ganzen Inhalten, die dafür entwickelt werden müssen, steht auch das Community-Management der Teilnehmer*innen an. Memberships sind eher darauf ausgelegt, viele Kund*innen mit auf die Reise zu nehmen. Deswegen spielt hier auch der Kund*innensupport und -service eine wichtige Rolle.

 

Du siehst, dir stehen jede Menge Möglichkeiten zur Verfügung, um online Geld zu verdienen. Du solltest allerdings immer das Große-Ganze im Blick behalten. Also, wie sieht dein komplettes Angebotsportfolio aus? Passt dieses oder jenes Angebot dazu? Passt so ein Angebot auch zu mir? Was macht mir Spaß? Aber auch, wie sieht die Kund*innenreise bei dir aus? Wie kann es weitergehen, wenn potenzielle Kund*innen Angebot A oder Angebot B kaufen? Denke also nicht nur in einzelne Angeboten, sondern ganzheitlich auf dein Unternehmen bezogen.

Und nicht vergessen, dein Business ist ständig im Wandel und darf es auch sein. Dazu gehören auch deine Angebote, die du immer wieder anpassen und überarbeiten darfst. Und das macht ja auch Spaß! So, let’s have fun!

 

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