Und da kommen sie!

Die ersten Pinterest Nutzer*innen haben deine Pins geklickt und landen auf deinem Blog. Wundervoll. Das fleißige Pinnen, die schönen Grafiken, die intensive Keywordrecherche haben sich gelohnt.

Oder etwa doch nicht?

Denn irgendwie passiert nichts. Du siehst die Klicks, aber keine Ergebnisse für dich.

Keine begeisterten Kommentare. Keine Freebie-Downloads. Niemand, der sich für deinen Newsletter einträgt, um garantiert nie wieder einen Blogartikel von dir zu verpassen.

„Wofür dann das Ganze?“, fragst du dich vielleicht. Und dann geht es dir wie vielen anderen, die Pinterest Marketing für ihren Websitetraffic nutzen, aber keine bis wenig positive Effekte über Klicks hinaus für sich erkennen.

In diesem Blogartikel möchten wir dir gerne unsere Lieblingstipps für gelungene Blogartikel mitgeben. Damit sich das ändert und aus Pinnern begeisterte Leser*innen und dadurch wiederum Newsletter-Abonnent*innen und potenzielle Käufer*innen werden.

1. Schreibe eine knackige Headline, die den Nutzen vermittelt

Tatsächlich ist es eine ebenso große Kunst, Leser*innen zu gewinnen wie sie zu halten. In deine Pins hast du viel Liebe und einen scharfen Blick für deine Zielgruppe und ihre Wünsche gesteckt. Und damit eine Erwartungshaltung an den Blogartikel, den Content hinter dem Pin, geschürt. Die musst du nun aufrechterhalten. Und zwar direkt mit der Headline.

Sie ist der erste wirkliche Touch Point für Pinterest-Nutzer*innen mit deinem Content.

Gleich hier musst du Blogbesucher*innen zeigen, dass dein Artikel es wert ist, gelesen zu werden. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Die Überschrift ist also dein Versprechen.

Grundsätzlich sollte die Hauptüberschrift folgende Kriterien erfüllen:

  • kurz und knackig sein (max. 80 Zeichen
  • nichts versprechen, was nicht gehalten wird
  • Pinner inhaltlich darin bestätigen, dass der Klick auf den Pin sie an die richtige Adresse geführt hat. Tust du das nicht, sind deine Leser*innen irritiert und kehren deinem Blogartikel den Rücken zu und suchen sich auf Pinterest eine neue, andere Lösung.

Außerdem sollte deine Überschrift magnetisch anziehen und zum Weiterlesen verleiten. Das gelingt besonders gut, indem du entweder Wünsche oder Befürchtungen/Pain Points deiner Zielgruppe ansprichst:

Frage dich dazu, was oder welchen Zustand deine Leser*innen unbedingt (erreichen) wollen? Und was möchten sie (nie wieder) erleben/für immer los sein?

Beispiele:

  • Wie du ein funktionierendes Ordnungssystem einführst und endlich für Familienfrieden sorgst
  • Nie wieder Familienstreit wegen chaotischer Kinderzimmer
  • 5 Tipps, mit denen du deine Kinder ohne Streit zum Aufräumen motivierst

2. Gib dem Artikel eine Einleitung, die Lust macht auf mehr 

Hat die Headline Wirkung gezeigt, muss die Einleitung überzeugen. Hier kommt es darauf an, Leser*innen direkt ins Thema zu ziehen und Lust darauf zu machen, bis zum Ende zu lesen.

Wir geben zu, dass das eine kleine Herausforderung sein kann. Denn jedes Thema funktioniert anders. Und jede Zielgruppe will anders abgeholt werden. Hier sind ein paar Anregungen für Einleitungen, die in der Regel prima funktionieren: 

  • Greif aktuelle Zahlen und Statistiken auf.
  • Stell eine Frage.
  • Nutze ein Zitat.
  • Triff eine provokante Aussage.
  • Äußere eine persönliche Meinung.
  • Nutze Storytelling und schildere eine konkrete Situation, die dazu führt, dass dein*e Leser*in sich mit dieser identifiziert.

Aber ganz gleich, welche Variante du wählst, in der Einleitung deines Blogartikels solltest du nicht lange um den heißen Brei herumreden. Zeige in wenigen Zeilen und Sätzen, worum es geht (Thema) und welches Problem, welche Fragestellung oder welches Bedürfnis du löst. Mach deutlich, welchen Nutzen deine Leser*innen tatsächlich vom Weiterlesen haben.

3. Unterteile den Hauptteil in kleine Häppchen

Blogartikel bestehen klassischerweise aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Dabei ist es aber wichtig, den Hauptteil in kleine Päckchen und Textabschnitte „aufzudröseln“.

Warum?

Webtexte werden anders gelesen als ein Buch oder eine Zeitschrift. Sie werden gescannt. Das bedeutet, dass die wenigsten vom ersten bis zum letzten Wort alles durchlesen.

Vielmehr überfliegen Blogleser*innen Texte, überspringen Passagen und wollen schnell erfassen können, ob dein Artikel hält, was du mit Pin, Überschrift und Einleitung versprochen hast.

Um deinen Leser*innen diesen wirklich wichtigen Lese-Service zu bieten, unterteilst du den Hauptteil in die oben genannten Inhalts-Päckchen, von denen jedes eine Zwischen-Überschriften (H2 oder H3, …) erhält. Diese Überschriften

  • leiten deine Leser durch das Thema,
  • helfen beim Scannen,
  • sorgen dafür, dass dein Blogartikel aufgeräumter und leichter wirkt. Und das mögen nicht nur deine Leser*innen, sondern auch Suchmaschinen wie Google.

4. Mach deinen Text zum Genuss

Es gibt ein paar weitere, einfache Tricks, um deinen Text sprachlich aufzulockern und den Textkonsum zum Genuss zu machen. Allein folgende 5 Tipps können aus dem zähesten Textbrocken angenehme Lektüre machen.

  • Schreibe aktiv und nicht passiv
  • Meide Fachausdrücke, die deine Zielgruppe nicht kennt.
  • Schreibe kurze Sätze und pack in jeden Satz nur eine Botschaft.
  • Nutze Aufzählungen (durch Zahlen oder Bulletpoints), die Inhalte übersichtlich darstellen.
  • Markiere Schlagworte durch Fettungen.

5. Binde Pins, Bilder und Grafiken ein

Bildelemente sind ohnehin ein Muss in Blogartikeln. Und noch einmal mehr kommst du nicht darum herum, wenn deine Leser*innen von einer visuellen Plattform wie Pinterest kommen.

Daher sorge nicht nur für ein Titelbild, sondern binde auch weitere Elemente wie Bilder oder Grafiken ein, die dein Thema illustrieren und/oder vertiefen. Für dein Pinterest Marketing empfehlen wir dir auch, eine Pinterestgrafik im Blogartikel zu platzieren, damit Leser*innen sich diese als Lesezeichen direkt auf einem ihrer Boards merken können.

Was das bringt?

Pinterest erkennt, dass hier ein Pin direkt aus deinem Content erstellt wurde und spielt als Belohnung diesen Pin und deinen Content bevorzugt aus.

6. Wähle den richtigen Call-to-Action

 

Jetzt hast du bereits eine ganze Menge dafür getan, dass dein Blogartikel motiviert und begeistert gelesen wird.

Zum Ende deines Blogartikels hin ist es Zeit, deinen Call-to-Action einzubinden. Also deine Handlungsaufforderung an die Leser*innen.

Das könnte zum Beispiel sein, dass sie  

  • sich für deinen Newsletter eintragen
  • dein Freebie herunterladen 
  • ein kostenloses Erstgespräch buchen
  • ein Miniprodukt kaufen
  • Kommentare zum Blogartikel schreiben
  • dir eine Frage stellen
  • den Blogartikel teilen
  • einen weiterführenden Artikel lesen

Auch wenn es verlockend ist, hier gleich mehrere Call-to-Actions einzubinden, empfehlen wir dir Folgendes:

1. Achte immer darauf, dass dein Call-to-Action zum jeweiligen Blogartikel passt (thematisch diesen ergänzt, darauf aufbaut).

2. Beschränke dich auf einen einzigen Call-to-Action. Wenn du zu viele Aufforderungen in den Blogartikel integrierst, überforderst du deine Leser*innen schnell und sie werden vermutlich gar keine Handlung ausführen.

 

Das Wichtigste zum Schluss

 

Wir wünschen dir nun ganz viel Freude und natürlich viel Erfolg beim Schreiben deiner Blogartikel. Auf dass sich bald deine E-Mail-Liste mit Abonnent*innen füllt, deine Blogartikel in Social Media geteilt werden und sich natürlich deine Angebote auch verkaufen.

Wir möchten dir hier zum Ende noch einen – unseren – Herzenstipp mitgeben. Was auch immer du schreibst, tu es für deine Leser*innen. Löse dich davon, dass du Blogartikel planst und veröffentlichst, auf die DU Lust hast oder die DICH weiterbringen.

Dein Fokus sollte immer auf die Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe gerichtet sein. Durch eine gute Keywordrecherche auf Pinterest weißt du, was das ist. Setze hier an und schreibe stets die allerbeste Hilfestellung, Anleitung, Unterhaltung für deine Wunschkund*innen und Leser*innen. Dann wird dein Artikel auch den richtigen – ihren – Nerv treffen.

Viel Erfolg!

Deine Julia und Andrea

 © Chiara Doveri

Julia Richter und Andrea Feustel sind seit 15 Jahren als Texterinnen und Online-Strateginnen unterwegs. Sie helfen selbstständigen Frauen dabei, online sichtbar zu werden – mit guten Texten und Newslettern, die automatisiert neue Kund*innen bringen.
Beide leben in Berlin und haben insgesamt 4 Töchter. 

So kannst du mit Julia und Andrea Kontakt aufnehmen.

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