Pinterest liegt gerade total im Trend. Im letzten Monat sind die Nutzerzahlen enorm angestiegen, aber auch das Nutzerverhalten hat sich gesteigert. Es werden so viele Pinnwände erstellt, wie nie zuvor und es werden sich auch wesentlich mehr Pins gemerkt. 

Wenn du Pinterest bis dato noch nicht als Marketing Tool genutzt hast, dann wäre jetzt ein wirklich wirklich guter Einstieg.

Aber nur bei Pinterest einzusteigen, weil es gerade total im Trend ist, ist vielleicht nicht ganz der richtige Ansatz. Wie bei jeder Marketing-Plattform ist es absolut sinnvoll, dass du dir vorher überlegst, welche Ziele du eigentlich damit erreichen möchtest. Stehen deine Ziele fest, kannst du nun auch deine Strategie nach diesen Zielen auszurichten. 

In diesem Artikel stelle ich dir deswegen nun die Ziele vor, die du als Selbstständige*r mit Pinterest erreichen kannst.

Welche Ziele sind mit Pinterest als Marketing-Tool möglich?

1. Mehr Besucher auf deiner Website 

Pinterest der Traffic-Booster. Das hast du bestimmt schon mal gehört, oder?! Und es ist tatsächlich so. 

Pinterest bringt dir regelmäßig Besucher*innen auf deine Website – wenn ein Pin so richtig gut läuft, dann auch gern mal über Jahre hinweg. Menschen, die bereit sind, deinen Pin zu klicken, sind außerdem in der Regel auch diejenigen, die sich wirklich für deinen Content interessieren.

Und du willst doch mit deinem Content auch diese Personen erreichen, oder? Du möchtest, dass deine Blogartikel gelesen werden, möchtest über deine Themen aufklären und dich als Expert*in positionieren.

2. EMail-Liste aufbauen

Natürlich ist es auch sinnvoll, sich Gedanken über die nächsten Schritte zu machen. Denn es ist zwar schon ganz nett, wenn jemand deine Blogartikel liest, aber daran verdienen wirst du erstmal nicht. Also wäre es doch ganz gut, wenn du deine Blogleser*innen auch an dich binden könntest, zum Beispiel, indem sie sich auf deiner EMail-Liste eintragen.

Überlege dir, wie du den Pinterest Nutzer*innen diesen Schritt ermöglichen kannst. Musst du dafür vielleicht auf deiner Website noch etwas anpassen, so dass deine Leser*innen direkt auch die Möglichkeit haben, sich auf deiner Liste einzutragen? Oder gibt es vielleicht ein zum Blogartikel passendes Freebie, auf das du aufmerksam machen kannst?

Du siehst schon hier: Erfolgreiches Pinterest Marketing heißt nicht nur Pins bei Pinterest hochladen, sondern umfasst die komplette Kundenreise.

3. Kund*innen finden 

Ich habe es bereits erwähnt, wenn Pinterest Nutzer*innen bereit sind, auf deinen Pin zu klicken, dann ist schon mal einiges gut gelaufen:

Dein Pin hat sie optisch angesprochen, hat sie auf ihrer Suche am richtigen Punkt abgeholt und sie neugierig genug gemacht, um mehr erfahren zu wollen. Das Interesse ist also schon mal geweckt.

Wenn sie dann auf deinem Blog auch noch genau das vorfinden, was sie sich erhoffen, z.B. eine Lösung für ihr Problem, dann läuft es noch besser. Mit dem Eintrag in deine EMail-Liste signalisieren sie dir dann, dass sie an dir, deinen Inhalten und deinen Produkten interessiert sind. Die ersten Kontakte sind geknüpft: der/die Pinterest Nutzer*in wird ein potenzielle Kund*in für deine Produkte, Kurse oder Beratungen.

pinterest für anfänger

Mit der Eintragung deiner EMail-Adresse meldest du dich zu meinem Newsletter an und erhältst den Pinterest-Fahrplan als Dankeschön. Austragen kannst du dich jederzeit. Weitere Informationen zum Newsletterversand gibt es in der Datenschutzerklärung

4. Verkaufe deine Produkte über Pinterest 

Es heißt, dass Pinterest Nutzer*innen eher kaufbereit sind. Dies kannst du auch für dich nutzen. Wenn du einen Online Shop hast, dann ist es sinnvoll Produkt Rich Pins für deinen Shop einzurichten. Diese versehen deine Pins dann direkt mit dem richtigen Preis des Produktes. Vor allem, wenn du keine extrem hochpreisigen Produkte hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen über deine Pinterest Pins kaufen recht hoch.

Hier ein kleines Beispiel: Wenn jemand kurz vor Fasching/Karneval auf der Suche nach einer Kostümidee ist, dann könnten ihm auch Pins Kostümen angezeigt werden, die direkt mit einem Preis versehen sind. Wenn eines dieser Ideen ihm dann richtig gut gefällt, weiß er auch direkt, dass er es in diesem Shop für diesen Preis kaufen kann.

5. Du kannst deinen Instagram-Kanal oder YouTube Kanal damit pushen

Auf Pinterest kannst du nicht nur deine Website verifizieren, sondern auch deinen YouTube Kanal oder deinen Instagram Account. Und für diese Inhalte kannst du entweder eigene Pins erstellen (was bei dem YouTube Kanal wegen der optimalen vertikalen Pin-Maße auch wirklich sinnvoll ist) oder du kannst deine Instagram Postings direkt auf Pinterest pinnen (quadratische Pins sind völlig OK).

In beiden Fällen hast du nach der Verifizierung auch Zugriff auf die Analytics bei Pinterest – du siehst also direkt, wie deine Insta und Youtube Inhalte performen. Darüber hinaus pusht du die beiden Kanäle auch noch. Denn es wird auch Pinterest Nutzer*innen geben, die auf diese Inhalte klicken und schon bald zu neuen Followern werden.

6. Von zwei Suchmaschinen profitieren 

Ein weiteres Ziel, dass du mit Pinterest erreichen kannst, ist von zwei Suchmaschinen gleichzeitig zu profitieren: Pinterest und Google.

Vielleicht ist es dir ja selbst auch schon mal aufgefallen: Wenn du über die Google Bildersuche nach etwas suchst, werden dir auch einige Pinterest Pins angezeigt. Und das liegt daran, dass die Pinterest Inhalte auch von Google indexiert werden. Wie cool ist das denn, oder?! Das bedeutet einfach noch mehr Reichweite.

7. Um Geld zu verdienen (Affiliate Marketing)

Mit Pinterest Geld zu verdienen, ist ein weiteres Ziel, dass du haben kannst. Das geht zum Beispiel über Affiliate Marketing. Hierbei verlinkst du dein erstellten Pin mit deinem individuellen Affiliate Link. Mit jeder Person, die diesen Link klickt und darüber das beworbene Produkt kauft, erhältst du dann eine Provision.

8. Sichtbarkeit erhöhen

And last but not least: Über Pinterest ist es möglich, deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Und da Pinterest eher eine Suchmaschine als ein Social-Media-Kanal ist, finde ich es ist es auch für introvertierte Personen eine super Möglichkeit sich zu zeigen, ohne gleich in die Kamera zu sprechen, oder bei anderen zu kommentieren. Das Community Management fällt also weg. Und trotzdem kannst du mit deinen Inhalte andere Menschen erreichen.

Einen ganz netten Nebeneffekt von Pinterest möchte ich hier auch noch schnell erwähnen: Du kannst wirklich alles rund um die Plattform auslagern, so dass du dich zum Beispiel, noch nicht mal mehr einloggen musst, um deine Ziele zu erreichen. 

Du siehst, mit Pinterest als Marketing-Tool kannst du einige Ziele verfolgen und sie sind alle legitim. Wichtig ist nur, dass du nicht einfach mal so bei Pinterest startest, weil dies jetzt alle so machen und weil es gerade total im Aufwärtstrend ist. Sondern, du dir im Vorfeld überlegst, was du eigentlich auf Pinterest erreichen und wo du den Traffic – die Website-Besucher*innen, die von Pinterest kommen – hinführen möchtest.

Und erst nachdem du dies für dich geklärt hast,  kannst du dich mit der richtigen Strategie dahinter auseinandersetzen. Denn was viele vergessen, erfolgreiches Pinterest Marketing hört nicht mit dem Klick auf den verlinkten Pin auf, sondern geht auf deiner Website weiter.

Wenn du jetzt schon weißt, dass Pinterest auf jeden Fall der richtige Marketing-Kanal für dich ist, du aber beim Start doch noch gerne Unterstützung hättest, dann melde dich gern bei mir. In meinem Pinterest-Starter-Coaching legen wir gemeinsam den Grundstein für deinen perfekten Start auf Pinterest. Und auch da werden wir uns deine Homepage im Detail anschauen – versprochen!

Pinterest für Anfänger, deine ersten Schritte