Pinterest, der Traffic Booster! Das hast du bestimmt schon mal gehört, oder?! Aber was heißt das konkret? Was ist Pinterest und, worum es heute gehen soll, wie funktioniert Pinterest eigentlich? Und wie bringt es dir mehr Besucher auf deine Website?

In diesem Artikel erkläre ich dir die absoluten Basics zu Pinterest. Und wenn du jetzt denkst, “Puh Pinterest – noch ein Social Media Kanal?” Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen! Du erfährst wie Pinterest funktioniert und dass es sich dabei um alles andere als ein Social Media Kanal handelt.

Bereit? Los geht´s!

Wie Pinterest funktioniert? 

Ich weiß nicht, ob du das auch gemacht hast – aber früher habe ich viele Bilderschnipsel gesammelt, von meiner liebsten Boyband aber auch von Schuhen, die mir einfach gefallen haben: von Klamotten, die ich mega cool fand oder auch den ein oder anderen coolen Spruch, den man per SMS weiter schicken konnte 😉 Ich habe es gesammelt und manchmal auch in Ordnern sortiert… Ist das jetzt irgendwie schräg, oder bin ich da nicht die Einzige gewesen?

Im Grunde funktioniert Pinterest nach dem gleichen Prinzip!

Du sammelst digital alles, was dir gefällt, was du mal ausprobieren möchtest, was du dir merken möchtest oder was dich inspiriert.

Wenn du also auf der Suche nach etwas Bestimmtem bist, dann gibst du es einfach in die Suchleiste bei Pinterest ein. Und schon bekommst du passende Pins, die von Pinterest als relevant für diesen Begriff eingestuft werden, gezeigt… Kurzer wichtiger Nebensatz: Deswegen ist Pinterest SEO (Keywords!!!) so wichtig!

Du speicherst diese Pins, also deine Bilderschnipsel nicht in analogen Ordnern oder Notizbüchern sondern auf deinen Pinterest-Pinnwänden.

Pinterest ist also der Ort für deine Ideen, Inspiration und Neuentdeckungen. 

Der große Unterschied zum früheren Sammeln ist einfach, dass auch andere Pinterest Nutzer deine gesammelten Ideen sehen können und sich wiederum den gleichen Bilderschnipsel, den gleichen Pin auf ihren Pinnwänden merken können. Und das kann nun ewig so weitergehen, und wenn es richtig gut läuft und dieser Pin tausendfach repinnt wurde, dann ist er viral gegangen und bringt dem Ersteller dieses Pins vielfach Traffic auf seine Website.

Pins und Pinnwände

Pinnwände sind der Ort, wo du deine “Bilderschnipsel” oder Pins zu einzelnen Themen sammelst. Wie du diese Pinnwände benennst, ist vollkommen dir überlassen. Aber wenn du Pinterest als Marketing Kanal nutzen möchtest, solltest du einige Dinge beachten:

  • Erstelle Pinnwände zu Themen, die zu deinem Business passen und sie mit Hilfe von Keywords benennen. Katzen-Content oder Rezept-Pinnwände kannst du also erstmal auf geheim stellen, wenn du nicht selbst zu diesen Themen pinnst.
  • Ordne deinen Pinnwänden passenden Kategorien zu.
  • Und ein weiterer wichtiger Punkt, fülle die Pinnwand-Beschreibung aus. Damit hilfst du Pinterest, den Content den du auf dieser Pinnwand sammelst – auch deinen eigenen – in den richtigen Kontext setzen zu können und so optimal auszuspielen.
Pinterest Pinnwände

Pins aka deine Bilderschnipsel 

Bei Pins handelt es sich entweder um reine Fotos, was zum Beispiel bei Fotografen, Künstlern oder im Bereich Mode absolut Sinn macht. Es können aber auch Grafiken mit Text sein. Für einen optimalen Pin, der oft repinnt wird und noch wichtiger, oft geklickt werden soll, gibt es einige Tipps, die du beachten solltest. Unter anderem funktionieren Zahlen auf Pins besonders gut. Außerdem sollte die Schrift gut lesbar sein und dem Pinterest Nutzer sollte direkt klar, sein, was ihn erwartet, wenn er auf deinen Pin klickt. Auch hier kannst du Pinterest unterstützen, indem du beim Pintitel und der -beschreibung passende Keywords unterbringst, damit Pinterest den Pin besser einordnen kann.

Pinterest Pin Beispiel

Wie entsteht Traffic über Pinterest?

Aber wie genau funktioniert das eigentlich genau mit dem Traffic und Pinterest? Im Grunde ganz einfach: Jedem Pin kann beim Erstellen ein ganz individuelle Ziel-URL zugewiesen werden. Zum Beispiel: Ein Pin, der 10 Tipps fürs Home Office ankündigt, führt zu einem spezifischen Blogpost dazu. Willst du als Pinterest-Nutzer dann mehr zu dem Thema wissen, klickst du einfach auf den Pin und landest auf dem Blogpost, auf der Website von der- oder demjenigen, der diesen Pin ursprünglich zu diesem Thema erstellt hat.

Pinterest ist eine Suchmaschine – kein Social Media Kanal!

Und jetzt noch eine wichtige Sache: Bei Pinterest handelt es sich nicht um (noch) einen Social-Media-Kanal, wie viele fälschlicherweise denken. Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, also eher vergleichbar mit Google als mit Facebook und Instagram. Es gibt einige Social-Aspekte, wie die Kommentarfunktion und seit kurzem kannst du zumindest bei Story-Pins mit einem Emoji reagieren, aber das hat bei weitem nicht so eine große Relevanz wie bei Instagram oder Facebook.

Ein großer Vorteil von der visuellen Suchmaschine Pinterest ist auch, dass Pinterest Pins von Google indexiert werden und du so, noch mehr Reichweite für deine Website erreichen kannst. Aber wie oben schon kurz erwähnt: Damit deine Pins überhaupt gefunden werden können, musst du sie mit Keywords bestücken – Stichwort: Pinterest SEO. Dafür gibt es verschiedene Stellen bei Pinterest um, dein Profil SEO-technisch zu optimieren, wie zum Beispiel die Beschreibung deiner Pins oder deiner Pinnwände, aber auch dein Pinterest Name ist hierfür wichtig. Unerlässlich ist dafür natürlich auch eine ausführliche Pinterest Keyword-Recherche.

Aber dazu schon bald mehr…

Und jetzt bin ich ganz neugierig, war ich wirklich eine der wenigen, die ihre Bilderschnipsel, Ideen und Inspiration in Ordnern gesammelt hat? Oder warst du auch „Team analoges Pinterest“?

Schreib es mir gern in die Kommenare – ich bin gespannt!

Wie funktioniert Pinterest