Dass du über Pinterest neue Besucher*innen auf deiner Website bzw. deinem Blog begrüßen kannst, das ist mittlerweile bekannt. Damit die Pinterest-Nutzer*innen deine Inhalte finden, musst du natürlich erstmal einen guten Pinterest-Account aufbauen. Wie das funktioniert, kannst du unter anderem in diesem Blogartikel nachlesen. Aber damit nicht genug!

Erfolgreiches Pinterest-Marketing fängt im Grunde auf der Website an und hört dort auch wieder auf.

Neben gut geschriebenen Blogartikeln, gibt es noch weitere Dinge, die du tun kannst, um deine Website für Pinterest zu optimieren. Und das Tolle: Sie sind alle recht einfach umzusetzen.

Lass uns starten!

#1 Website verifizieren

Solltest du das noch nicht gemacht haben, dann ist die Verifizierung oder auch Bestätigung deiner Website der erste wichtige Schritt. Damit zeigst du Pinterest, dass deine Website vertrauenswürdig ist und das belohnt Pinterest auch damit, dass sie deine Inhalte bevorzugt ausspielen.

Darüber hinaus kannst du dann in der Analyse ganz genau nach deiner verifizierten Website filtern. So dass du auf einen Blick sehen kannst, wie die von dir erstellten Inhalte, die auf diese Website verlinken, performen. 

Welche Grafiken kommen besonders gut an? 

Wie oft wurde insgesamt und wie oft einzelne Pins geklickt? 

Und noch vieles mehr. 

Eine Verifizierung ist wirklich essenziell. 

Und es super schnell gemacht. Du brauchst auf jeden Fall einen Pinterest Business Account (den ich dir sowieso empfehle) und falls du WordPress nutzt, das Plugin Yoast SEO. 

Unter dem Reiter Social > Pinterest gibst du den Zahlencode (HTML Tag) ein, den du beim Klick auf “Website verifizieren” in den Pinterest Einstellungen bekommst.

Für Sqaurespace, Wix und Co. funktioniert es etwas anders. Auf dieser Pinterest-Help Seite findest du mehr dazu. 

Kleiner Tipp nebenbei: Du kannst mittlerweile sogar mehrere Webistes, aber auch deinen Etsy Shop, YouTube-Kanal oder Instagram-Account bei Pinterest verifizieren.

    #2 Rich Pins einrichten und Meta Daten hinterlegen

    Auch hier kommt das Plugin Yoast SEO zum Einsatz. Grundsätzlich solltest du natürlich schon für dein Google SEO Metadaten hinterlegen, die dann bei der Google Suche angezeigt werden. Aber auch für Pinterest ist es wichtig. 

    Und hier kommen Rich Pins ins Spiel. 

    Rich Pins sind Pins, die mit weiteren Informationen angereichert sind. Es gibt verschiedene Arten  davon, unter anderem die Blogartikel Rich Pins. Einmal eingerichtet, zieht sich Pinterest für jeden Pin die hinterlegten Metadaten (auch wenn diese nicht immer auf Pinterest zu sehen sind). Und diese Metadaten haben natürlich auch Einfluss auf dein Pinterest SEO. Rich Pins werden zudem auch besser vom Pinterest Algorithmus ausgespielt.

    Weitere Infos zu Rich Pins und eine ausführliche Anleitung zum Einrichten von Artikel-Rich Pins findest du HIER.

     

    #3 Merken-Button & Pinterest-optimierte Bilder einfügen

    Soll ich dir mal verraten, was Pinterest richtig richtig toll findet und positiv bewertet? Wenn sich andere Menschen Inhalte direkt von deiner Website merken. Deine Inhalte scheinen dann besonders relevant für den/die Nutzer*in zu sein, was dann natürlich auch positive Auswirkungen auf das Ausspielen deiner Inhalte hat. 

    Und du kannst das deinen Website-Besucher*innen natürlich auch vereinfachen und sie dazu animieren. Hier kommen ein paar Tipps, wie du das machen kannst

    #3.1 Merken-Button einfügen

    Wenn du dich mal genauer auf dieser Seite umschaust, wirst du entdecken, dass, sobald du über eines der Fotos fährst, der “Merken-Button” auf den Bildern erscheint. Das zeigt dir und allen anderen Blogleser*innen natürlich, dass du diese Bilder auf Pinterest pinnen kannst. Das Ganze kannst du auch noch verstärken, indem du unter die Bilder einen sogenannten Call-to-Action einbaust, wie zum Beispiel: Merk dir diese Idee auf Pinterest!

    Den Merken-Button kannst du ganz einfach mit dem Pinterest-Widget-Builder erstellen lassen, und ihn sogar etwas individualisieren (rund, eckig, nur ein Pinterest Logo oder mit Schrift) Den Code-Schnipsel fügst du dann auf den Seiten deiner Website ein, auf denen der Button auf den Fotos und Grafiken erscheinen soll.

      #3.1 Optimierte Grafiken / Fotos einbauen

      Apropos Fotos bzw. Grafiken. Üblicherweise sind in Blogartikeln eher querformatige Fotos eingebunden. Das ist für Pinterest nicht optimal, denn auf Pinterest ist das ideale Format 2:3 – also Hochformat, empfohlen werden 1000x1500px.

      Auch für deine Blogartikel empfehle ich dir für Pinterest-optimierte Grafiken einzubauen. Ich gebe zu 1000x1500px sind schon sehr groß, ich nutze deshalb eher 600x900px. So behalte ich das Format und habe eine etwas kleinere Auflösung.

      Darüber hinaus kannst du auch Plugins nutzen, mit denen du Bilder hinterlegen, also verstecken kannst. Zum Beispiel Shariff Wrapper. Das Plugin ist ein Social Sharing Tool, bei dem du eben auch einen Pin hinterlegen kannst, der dann in deinem Blogartikel nicht zu sehen ist.

        #4 Website-Besucher*innen zu Follower machen

        Wenn wir gerade schon bei Tools sind, möchte ich dir auch MiloTree vorstellen. MiloTree ist ähnlich wie ein PopUp, dass deine Website-Besucher*innen darauf aufmerksam macht, dass du bei Pinterest einen Account hast und sie auffordert, dir dort zu folgen. Und seit den neuesten Entwicklungen auf Pinterest, sind Follower ja auch nicht mehr ganz so unwichtig, wie sie es noch vor einem Jahr waren. So werden deine Idea Pins nun in einer extra Leiste (ähnlich wie bei Instagram die Stories) deinen Followern angezeigt. 

        Mit MiloTree kannst du also auch deine Reichweite auf Pinterest steigern. Das Tool ist zwar kostenpflichtig, aus Erfahrungen meiner Kund*innen weiß ich aber, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

        #5 Hol die Pinterest-Nutzer*innen in deinen Funnel

        Last but not least kannst du die Leser*innen, die über Pinterest auf deine Website kommen, natürlich auch in deinen Funnel holen

        Du kannst in deinem Blogartikel auf dein Freebie hinweisen, ihnen die Möglichkeit geben, sich in deinen Newsletter einzutragen oder sich mit dir zu vernetzen. 

        So legst du den Grundstein um deine Expertise weiter zu zeigen, aber auch um weitere Berührungspunkte zu schaffen und Vertrauen und eine Verbindung mit möglichen Kund*innen aufzubauen.

        In diesem Blogartikel gehe ich noch einmal detaillierter auf das Thema Pinterest-Kund*innenreise ein.

        Zusammenfassung:

        Hier noch einmal zusammengefasst, 5 Dinge, die du tun kannst, um deine Website für Pinterest zu optimieren:

        1. Website verifizieren
        2. Rich Pins einrichten und Meta-Daten hinterlegen
        3. Merken-Button und für Pinterest-optimierte Grafiken einbinden
        4. Website-Besucher*innen zu Followern machen
        5. Pinterest-Nutzer*innen in den Funnel holen

        Welche dieser Punkte hast du schon auf deiner Seite umgesetzt? Verrate es mir in den Kommentaren!

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