Das Tolle an einem Online Business ist, dass es eine Vielzahl an Tools gibt, die du zur Erleichterung deiner Arbeit nutzen kannst. Aber genau hier liegt manchmal eine riesengroße Herausforderung. 

Wie findest du aus der Menge der unzähligen Tools genau die Richtigen heraus? Wie findest du die, die dich in deinem Business wirklich unterstützen? Also die Tools, mit denen du wirklich Zeit sparst und die dich produktiver und effektiver arbeiten lassen? 

Ich persönlich liebe es, mir neue Tools anzuschauen, sie auszutesten und ihre Funktionen herauszufinden. Aber es geht natürlich auch einfacher. Wie wäre es mit einer Abkürzung?! 

In diesem Blogartikel möchte ich dir meine 3 ganz persönlichen Pinterest Marketing Tool-Tipps mitgeben. 3 Tools, die ich ausgiebig getestet habe, die für mich essentiell und die aus meinem Pinterest-Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken sind.

Pinterest Marketing Tool-Tipp #1 Canva

Canva ist eine Design-Tool und hat es wirklich in sich! Ehrlich gesagt nutze ich es für alles, was irgendwie designt werden muss, also z. B. für:

  • Spiele, die ich mir für den Kindergeburtstag überlege
  • Meine Instagram Posts 
  • Blogbanner
  • Den Pinterest-Fahrplan (den du übrigens hier kostenlos bekommst
  • Die Workbooks für das Pinterest-Starter-Coaching 
  • Meine Pinterest Grafiken
  • und noch vieles mehr

Mit Canva kannst du Designs in allen möglichen Größen und Layouts gestalten. Dabei bietet die Canva diverse Vorlagen, für wirklich alles was du dir so vorstellen kannst, und du hast die Möglichkeit, Stock-Fotos und -Videos kostenfrei zu nutzen. Mit der kostenfreien Version, die ich selbst lange genutzt habe, hast du bereits über 8.000 Vorlagen und hunderttausende an Fotos inklusive.

Mit Canva kannst du außerdem mit nur einem Klick auf einer Pin-Grafik eine Animation erstellen und diese als Video-Pin bei Pinterest hochladen. Video-Pins werden derzeit übrigens super ausgespielt von Pinterest und bringen dir ordentlich Reichweite. Das solltest du also unbedingt mal ausprobieren. In der kostenpflichtigen Variante hast du insgesamt 10 Animationsvarianten zur Auswahl und in der kostenlosen bereits 5 Animationsvarianten.

Ich persönlich nutze schon länger die kostenpflichtige Pro-Version von Canva. Mit ihr habe ich Zugriff auf über 60.000 Vorlagen und 60 Mio. Fotos, Grafiken und Videos. Darüber hinaus bietet mir die kostenpflichtigen Version die Möglichkeit, meine Markenfarben, mehrer Logo-Varianten und auch Schriftarten hochladen zuladen. Und das ist wirklich etwas, wieso ich die Pro-Version so liebe.

Canva ist ein Tool, das ich mit all seinen Funktionen und Möglichkeiten wirklich nicht mehr missen möchte.

pinterest für anfänger

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Pinterest Marketing Tool-Tipp #2 Tailwind

In meinen Augen gehört Tailwind* genauso zu einem erfolgreichen Pinterest Marketing, wie ein Pinterest Business Account.

Der größte Vorteil von Tailwind ist, dass du es in kürzester Zeit schaffst, täglich mindestens 10 Pins über den Tag verteilt einzuplanen. Und da Tailwind der offizielle Marketing Partner von Pinterest ist, wirst du auf keinster Weise von Pinterest bestraft, wenn du deine Pins über Tailwind einplanst und pinnen lässt. 

Mit Tailwind musst du nur einmal deinen Schedule anlegen. Du legst hier für jeden Tag die Zeiten fest, an denen Tailwind deine Pins veröffentlichen soll und fertig! Die Warteschlange ist bereit, um von dir gefüllt zu werden.

Aber ehrlich gesagt, ist das tägliche Pinnen über Tailwind nicht der einzige Vorteil. Ich möchte dir noch 3 weitere Vorteile von Tailwind nennen:

1. Boardlisten

Du hast in Tailwind die Möglichkeit Boardlisten anzulegen. Eine Boardliste ist eine Liste, in der du mehrere deiner Pinnwände thematisch zusammenfassen kannst. Wenn du dann deinen Pin einplanst (oder auch gleich mehrere Pins auf einmal), kannst du eine Boardliste auswählen, und Tailwind fügt die Pinnwände direkt hinzu. 

Dies hat den Vorteil, dass du nicht jede Pinnwand, auf die gepinnt werden soll, einzeln auswählen und ggf. suchen musst. Es ist also zeitsparender und somit viel effektiver. Und sollte dann in der Boardliste eine Pinnwand dabei sein, die vielleicht doch nicht zu 100% zu dem Pin passt, dann kannst du sie auch einfach wieder löschen.

2. Tailwind Tribes

Tailwind Tribes sind ein Zusammenschluss von mehreren Content Creators zu einem bestimmten Thema. Jedes Mitglied des Tribes kann dort seine eigenen Pins teilen und eben auch Pins von anderen weiterpinnen. Ein Tribe ist sozusagen ein Geben und Nehmen. Im Grunde müsstest du dich noch nicht mal mehr bei Pinterest einloggen, um zu pinnen. Denn du findest sowohl guten Fremdcontent, den du direkt einplanen kannst und kannst auch deine eigenen Pins planen und verteilen.

Vielleicht fragst du dich, wieso du Inhalte von der Konkurrenz weiterpinnen solltest? Da sind wir dann wieder beim Geben und Nehmen. Denn nicht nur du pinnst die Inhalte der anderen, sondern die anderen Tribe Mitglieder pinnen auch deine Inhalte. Ihr unterstützt euch also gegenseitig. Und wenn andere Mitglieder deine Inhalte pinnen, erhöhst du damit auch deine Reichweite. Und das ist in meinen Augen der größte Nutzen, den du aus den Tribes ziehen kannst. 

3. Tailwind Analytics

Juhu, Zahlen, Zahlen, Zahlen…! 

Wenn es um deine die Analyse geht, solltest du dich vielleicht doch mal wieder bei Pinterest einloggen, denn dort findest du – vorausgesetzt du hast einen Business Account – schon viele verlässliche Zahlen, die du dir in regelmäßigen Abständen anschauen solltest. Unter anderem die Klicks auf deine Website oder welche Pin-Grafiken besonders gut funktionieren.

Aber danach solltest du dich auch unbedingt nochmal bei Tailwind einloggen, denn dort findest du noch weitere tolle Zahlen und Informationen. Zum einen kannst du dort deinen Virality und Engagement Score sowie deine Engagement Rate sehen. Dies sind Kennzahlen, die aussagen wie oft deine Pins repinnt wurden, wie deine Follower mit deinen Inhalten interagieren und wie viel Prozent deiner Pins mindestene 1x repinnt wurden. 

Diese Zahlen kannst du dann mitnehmen, um in die Board Insights zu schauen. Welche Boards funktionieren besonders gut und welche schneiden im Vergleich zum Engagement und Virality Score deines gesamten Accounts eher schlecht ab? 

Ein weiteres cooles Insight sind die Top Pins – dort siehst du direkt welche Pins wie abschneiden: Impressions, Klicks, Save Rate und Click Rate. Und du siehst, ob es sich dabei um einen Pin handelt, denn du selbst gepinnt hast oder den jemand anderes weitergepinnt hat. Du kannst sogar sehen, wer diesen Pin gepinnt hat, also auf wessen Profil dein Pin so gut performt.

Alles in allem: Tailwind ist ein wirklich umfangreiches Scheduling Tool, auf dass du nicht verzichten solltest. Und seine ca. 10$ im Monat absolut wert.

Pinterest Marketing Tool Tipp #3 Google Analytics

Wir bleiben weiter bei den Zahlen, aber wir wechseln das Tool: Google Analytics.

Bevor du mit Pinterest Marketing gestartet bist, hast du dir sicherlich ein paar Gedanken dazu gemacht, was du denn eigentlich damit erreichen möchtest. Zum Beispiel deine Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen, neue Website-Besucher*innen zu gewinnen, die sich dann in deine EMail-Liste eintragen und schlussendlich zu Kund*innen werden. Aber es ist so eine Sache mit den Zielen, die solltest du natürlich auch kontrollieren und ggf. deine Strategie anpassen

Pinterest und Tailwind bieten dir natürlich schon einige Daten, aber bei Google Analytics kannst du noch tiefer eintauchen. 

Du siehst…

  • wie viele deiner Website-Besucher*innen von Pinterest kommen
  • von woher sie kommen
  • welche Inhalte besonders beliebt sind bei den Pinterest Nutzer*innen
  • wie die Absprungrate ist
  • wie lange sie sich auf deiner Website aufhalten
  • und auch wie sich auf deiner Website verhalten. 

Also nochmal ne ganze Menge mehr. Und diese Informationen sind extrem wertvoll, denn du siehst, welche Themen besonders beliebt sind und wovon du mehr erstellen kannst. Oder auch wenn die Absprungraten sehr hoch sind, kannst du dich fragen, ob deine erstellen Pins vielleicht nicht ganz deutlich machen, was die Pinterest Nutzer*innen auf deiner Website erwartet. 

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis. Durch die neue Cookie Regelung müssen deine Website-Besucher*innen erst einmal zustimmen, dass ihr Besuch getrackt werden darf. Erst nach deren Zustimmung kannst du also die Daten bei Google Analytics auslesen und nutzen.

Canva, Tailwind und Google Analytics – 3 Tools, die aus meiner Sicht absolut notwendig sind, für ein erfolgreiches Pinterest Marketing. Im Pinterest-Starter Coaching werden wir in alle drei reinschauen und du kannst jederzeit deine Fragen dazu stellen.

Hast du denn auch ein, zwei oder drei Tools, auf die du nicht mehr verzichten möchtest?

*hierbei handelt es sich um einen Affiliate Link

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