“Hallo, herzlich willkommen, ich freu mich, dass du da bist!”

So, oder so ähnlich begrüßt du deine Website-Besucher*innen. Und es ist ja kein Geheimnis, dass eines der großen Vorteile und auch häufigstes Ziel von Pinterest-Marketing, die Steigerung deines Website-Traffics ist. Also, dass du Pinterest-Nutzer*innen mit Hilfe deiner ansprechenden Pins auf deine Website holst, wo sie dann deine Blogartikel lesen.

Aber stopp! Ist das wirklich das Ende vom Lied? Pinterest-Nutzer*innen “nur” als Leser*innen für deinen Blogartikel zu begrüßen?

Ich finde nicht! Trotzdem sehe ich das ganz oft bei meinen Kund*innen oder auch bei anderen Content-Creatorn.

In diesem Blogartikel möchte ich dir deshalb ein paar Überlegungen zur Pinterest Kundenreise, oder auch Customer Journey, mitgeben.

Die Pinterest Kundenreise

1. Ansprechende Pin-Grafiken erstellen

 

Zu Beginn der Customer-Journey steht natürlich die Ansprache direkt auf Pinterest. Dort solltest du ansprechende Pins erstellen, die deine Zielgruppe anspricht und auch dazu animiert den Pin zu klicken.

Dazu gehört unter anderem, dass du Pins erstellst, die gut lesbar sind, die das richtige Format haben.

Aber vor allen Dingen frage dich bei der Erstellung immer:

  • Wird den Nutzer*innen, auch wenn sie dich noch gar nicht kennen (denn das ist häufig so) direkt klar, was sie hinter dem Pin erwartet?
  • Gibst du Tipps zu einem bestimmten Thema, oder Inspiration?#
  • Oder hilfst du mit deinem Inhalt bei einem Problem?

Und – was eigentlich klar sein sollte – natürlich sollten die Pinterest-Nutzer*innen auf der hinterlegten Ziel-URL auch das vorfinden, was auf dem Pin angeteasert wird. Denn sonst sind sie in der Regel schnell wieder auf dem Weg zurück zu Pinterest, bevor du einmal “Herzlich Willkommen!” sagen kannst.

 

2. Pinterest-Nutzer*innen landen auf deinem Blogartikel

Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, du hast tolle und ansprechende Pins erstellt, und die Nutzer*innen finden auf deiner Website genau das vor, was sie gesucht und auch erwartet haben. Jackpot!

Und jetzt kommt der Fehler, den ich wirklich häufig sehe. Mitten in deiner Pinterest Kundenreise lässt du deine Besucher*innen alleine im Flur stehen, nachdem du sie begrüßt hast. 

Und wir bleiben mal bei diesem Bild: 

Sie sind vielleicht super begeistert von deinem Haus und auch von dem was sie bereits im Flur sehen. Und würden gerne mehr von dir erfahren, vielleicht auch mehr vom Haus sehen. Sie wissen aber gar nicht, welche Tür sie nehmen sollen. Und wenn du sie nicht an die Hand nimmst, dann verlassen sie dein Haus einfach wieder aka. sie verlassen deine Website und gehen wieder zurück zu Pinterest.

Mein Tipp an dich ist also:

Frage dich, wie kannst du die Besucher*innen an die Hand nehmen?

3.  Vier Möglichkeiten Pinterest-Nutzer*innen an die Hand zu nehmen

Bevor du die neuen Website-Besucher*innen auf ihrer Pinterest Kundenreise nun an die Hand nehmen kannst, solltest du dir vorab natürlich Gedanken dazu machen, welches Ziel du gerade hast und wohin du sie mitnehmen möchtest. Du hast natürlich mehrere Möglichkeiten. 

Zum Beispiel kannst du ihnen die Möglichkeit geben, sie zu einem Kennenlerngespräch zu führen. 

Oder aber – und das ist meine empfohlene Strategie – du bietest ihnen an, dass sie sich in deine E-Mail-Liste eintragen können, z.B. über ein Freebie.

Und dafür möchte ich dir nun 4 verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie du darauf aufmerksam machen kannst 

 

Möglichkeit 1: Du kannst sogenannte Störer einbauen. 

Entweder ein Bild – das kann ein Mockup deines Freebies – wie du es auch hier in meinem Blogartikel siehst – oder ein Bild (von dir/Stockfoto) mit dazugehörigem Text, das auf dein Freebie verweist. 

Natürlich kannst du statt einem Bild auch ein Formular als Störer einbauen, in die sich die Leser*innen direkt eintragen können.

Mein Tipp: Baue diese Störer schon recht früh in deine Blogartikel ein. Denn nur wenige Menschen lesen tatsächlich den kompletten Artikel durch. Und ein weiterer Tipp: Binde die Störer lieber in den Text ein, als in die Sidebar. Der Großteil der Pinterest-Nutzer*innen nutzt die Plattform auf dem Smartphone und in der mobilen Ansicht rutscht die Sidebar ganz nach unten.

Möglichkeit 2: Nutze Pop-Ups

Mit Pop-Ups gewinnst du natürlich volle Aufmerksamkeit auf dein Freebie. Auch hier kannst du mit Bildern oder Mockups arbeiten. 

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Pop-Ups. 

Einige erscheinen dann, wenn der/die Leser*in das Fenster schließen möchte, andere erscheinen nach einer bestimmten Zeit (z.B. nach 5 sec.) und wieder andere ploppen erst auf, wenn der/die Besucher*in bis zu einem bestimmten Punkt gescrollt hat. 

Was am besten für dich funktioniert, kannst du gerne austesten. Aber was ich dir auf jeden Fall als Tipp mitgeben kann: 

Das Pop-Up sollte auf gar keinen Fall, direkt als erstes aufpoppen und bitte nur ein Pop-Up auf der Seite einbinden. 

Nichts ist schlimmer, wenn sich direkt am Anfang neben Cookie-Einwilligung noch 3 weitere Pop-Ups öffnen (Freebie, Event und Co.), die ich erstmal wegklicken muss, damit ich den Inhalt sehe. 

Ich persönlich bin dann schon genervt und trete den Rückzug von meiner Pinterest Kundenreise an.

 

Möglichkeit 3: Im Text auf Freebie hinweisen

Eine weitere Möglichkeit, um auf dein Freebie und somit auf die Newsletter-Eintragung aufmerksam zu machen, ist, dass du es auch einfach mal im Text erwähnen kannst. Am besten, wenn es thematisch dazu passt. 

Ein kleines Beispiel dazu. Ich habe einen Blogartikel zum Thema Tool-Tipps fürs Pinterest-Marketing. Dort führe ich auch Canva auf und erzähle, dass ich damit nicht nur meine Pinterest-Pins erstelle, sondern eben auch Insta Posts, Workbooks oder eben den Pinterest-Fahrplan (mein Freebie). Und zack, habe ich es passend in einen Artikel eingebaut. 

Frage dich also: An welcher Stelle kannst du auf dein Freebie hinweisen.

 

Möglichkeit 4: Content-Upgrade

Als letzte Möglichkeit möchte ich dir noch das Content-Upgrade vorstellen. Das bedeutet, dass du mit deinem Freebie den nächsten logischen Schritt des Blogartikels anbietest.  

Sagen wir dein Freebie umfasst 10 Schritte, um endlich das Wunschgewicht zu erreichen. 7 dieser Schritte stellst du in einem Blogartikel vor und alle 10 Schritte erhalten sie dann in deinem Freebie.

Oder aber du stellst auf dem Blog eine Schritt-für-Schritt Anleitung vor, um seine Ziele zu erreichen. Das Freebie könnte dann eine Checkliste sein. 

4. Mache E-Mail-Abonnent*innen zu Kund*innen

Nachdem sich die Pinterest-Nutzer*innen nun für deinen Newsletter eingetragen haben, geht es dort natürlich weiter.

Mein Tipp ist, mit einer automatisierten Willkommenssequenz zu arbeiten. 

Dort kannst du neue Abonnent*innen erstmal begrüßen, sie mit weiteren Tipps versorgen und deine Expertise zeigen und auch ein Vertrauensverhältnis aufbauen. 

Danach kannst du sie mit regelmäßigen Newslettern versorgen, die natürlich auch einer gewissen Strategie folgen. Mit deinen Newslettern, weckst du Begehrlichkeiten für dein Produkt oder deine Angebote, kannst weiter Vertrauen aufbauen und auch eine Beziehung zu deinen E-Mail-Abonnent*innen aufbauen.

Denn letztendlich möchtest du natürlich langfristig auch verkaufen. Und am ehesten kaufen Interessenten, wenn sie schon mehrere Berührungspunkte zu dir und deinem Produkt hatten, wenn sie überzeugt sind, dass du ihnen weiterhelfen kannst und dir vertrauen. 

 

Hier nochmal als Fazit: 

Vergiss nicht, die Pinterest-Nutzer*innen, die auf deine Website bzw. Blogartikel kommen, mit an die Hand zu nehmen. Was wäre für sie ein nächster logischer Schritt? Und auch immer auf dein Verkaufsziel, dein Produkt oder Angebot abzielend. 

Mache es ihnen so leicht wie möglich, mit dir in Kontakt zu bleiben und gestalte ihre Pinterest Kundenreise so angenehm wie möglich! 

Viel Spaß bei der Umsetzung!

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