Du willst also endlich mit Pinterest Marketing durchstarten.

Wenn du hier gelandet bist, dann hast du schon mal mitbekommen, dass Pinterest Marketing einige Vorteile mit sich bringt:
mehr Reichweite, mehr Traffic, mehr EMail Abonnent*innen bis hin zu mehr Kund*innen und somit mehr Umsatz!
Hört sich alles ziemlich gut an, oder?

Im Vorfeld hast du vielleicht auch schon mal recherchiert und herausgefunden, dass Pinterest auch ganz gut für deine Themen funktionieren könnte und du auch regelmäßig frischen Content hast.

Dann, kann es ja losgehen. 

In diesem Blogartikel stelle ich dir die wichtigsten ersten Schritte vor, wenn du ganz neu mit Pinterest durchstarten und es für dein Business als Marketingkanal nutzen möchtest.

DIE ERSTEN SCHRITTE AUF PINTEREST


Schritt 1: Unternehmensaccount erstellen und einrichten 


Wenn du erfolgreich mit Pinterest starten möchtest, brauchst du unbedingt ein
Unternehmensprofil. Denn nur dort hast du die Möglichkeit auf das Analysetool von Pinterest zurückzugreifen, welches dir wichtige Infos zu deinen Pins und deinen Pinnwänden gibt. Diese sind wiederum super und auch unerlässlich, wenn es darum geht zu sehen, was bei deinem Pinterest Marketing gut funktioniert und was nicht.

Also hopp hopp, falls du noch kein Unternehmensprofil hast, dann erstelle dir schnell eins – das Ganze ist auch kostenlos. Hier kannst du dir ein Unternehmenskonto erstellen https://business.pinterest.com/de/ 

 

Wenn du deinen Unternehmensaccount hast, dann geht es an dessen Einrichtung.

Dazu gehört:

  • ein Profilbild
  • ein Name
  • ein Standort
  • eine kurze Info über dich bzw. dein Unternehmen → (dort kannst du unter anderem auch gut Keywords unterbringen – mehr zu Pinterest SEO kommt weiter unten)
  • das Verlinken zu deinem Impressum


Schritt 2: Verifiziere deine Website 


Ein wichtiger Schritt bei der Einrichtung deines Pinterest Profils ist die
Verifizierung oder Bestätigung deiner Website. Damit erhältst du nicht nur Zugriff auf die Website-Analytics und siehst zum Beispiel, wie viele von den Pins, welche zu deiner Website führen, von den Pinterest Nutzer*innen geklickt wurden. Auch dein Profilbild wird neben den Pins von deiner Website angezeigt. 

Die Verifizierung ist abhängig von deiner Website bzw. deines CM-Systems. Ich persönlich nutze zum Beispiel WordPress und habe meine Website mit Hilfe des Plugins Yoast SEO verifiziert. 

Im Pinterest Help Center gibt es einige Hilfestellungen und Hinweise zu den verschiedenen Website-Systemen.

 

pinterest für anfänger

Mit der Eintragung deiner EMail-Adresse meldest du dich zu meinem Newsletter an und erhältst den Pinterest-Fahrplan als Dankeschön. Austragen kannst du dich jederzeit. Weitere Informationen zum Newsletterversand gibt es in der Datenschutzerklärung

Schritt 3: Rich Pins einrichten


Rich Pins sind, wie der Name schon sagt, etwas “reicher” als normale Pins. Reicher bedeutet, dass sie neben der normalen Pinbeschreibung über weitere Informationen verfügen. Sie
versorgen die Pinterest Nutzer*innen also mit zusätzlichen Informationen, die wichtige Details zum Pin enthalten.

Und da Pinterest seinen Nutzer*innen immer eine gute User Experience bieten möchte, ist es natürlich nur nachvollziehbar, dass Rich Pins einfach besser ausgespielt werden. Außerdem ist die Interaktion mit Rich Pins, also Repins und Link Klicks oftmals besser.

Es gibt unterschiedliche Arten von Rich Pins: Produkt-, Artikel- und Rezepte Rich Pins. Einen Überblick darüber und wie du sie implementieren kannst, findest du hier.

Auch hier habe ich persönlich mit dem WordPress Plugin Yoast SEO gearbeitet.

So, jetzt ist dein Profil schon mal eingerichtet. Jetzt geht es an die Strategie, Pinnwände und Pins.


Schritt 4: Keywordrecherche – SEO-Optimierung 


Du hast es vielleicht schon mal gehört:
Pinterest ist in erster Linie eine visuelle Suchmaschine (und KEIN Social Media Kanal).
Pinterest Nutzer*innen geben einen Suchbegriff in die Suchleiste ein und Pinterest zeigt ihnen relevante Pins zu diesem Thema. 

Und hier kommt Pinterest SEO ins Spiel: Damit Pinterest überhaupt weiß, dass dein Pin relevant für diese Suche ist, musst du deinen Pin mit Keywords bestücken. Aber nicht nur bei der Pinbeschreibung sind Keywords wichtig, sondern auch in der Pinnwandbeschreibung und natürlich auch im Pinterest-Namen und in deiner Kurzinfo.

Kurzes Beispiel:
Lisa schreibt in ihrem Blog über Kindererziehung. Also sollten die relevantesten Keywords – gerne Long Tail Keywords – überall auf Lisas Profil zu finden sein. In Lisas Pinterest-Namen, in ihrer Pinterest-Bio, bei den Pinnwänden, in der Pinnwand- und den Pinbeschreibungen.
So weiß Pinterest mit der Zeit: Aha, Lisa steht für das Thema Kindererziehung sowie bestimmte Themen in diesem Bereich und spielt ihre Pins den Nutzer*innen aus, die danach suchen.  

 

Schritt 5: Boards anlegen und mit ersten Pins befüllen 


Wenn du eine Keywordrecherche zu deinen Themen durchgeführt hast, kannst du nun
mindestens 10 Pinnwände zu deinen Themen erstellen und sie beim Pinnwand-Titel und der -beschreibung mit Keywords bestücken.

Ich bin ein Fan davon, dass Pinnwände, sobald sie öffentlich gestellt sind, nicht leer sein sollten. Deswegen fülle ich neue Pinnwände mit bis zu 20 Pins. Wenn du noch keine eigenen Pins hast, kannst du dabei auch gern auf Fremd-Pins zurückgreifen. Achte dabei darauf, dass diese Pins kein Spam sind wink.


Schritt 6: Erstelle für Pinterest optimierte Pins 


Und schon sind wir bei Punkt 6 von 7 angelegt. Jetzt geht es an die
Pingestaltung. Bei Pinterest darfst du gerne mal neue Dinge und Designs austesten. Manchmal ist es tatsächlich so, dass die Pins die dir selbst am wenigsten gefallen, am besten bei den Nutzer*innen ankommen.

Allerdings gibt es schon so ein, zwei Faustregeln, die du bei der Erstellung von Pin-Grafiken beachten darfst.
Dazu gehören unter anderem: 

  • Pin-Größe: Bei Pinterest geht es tatsächlich um vertikale Grafiken im Verhältnis 2:3, ideal sind 1.000 x 1.500 Pixel. Mittlerweile gehen aber auch quadratische Pins. Ein No-Go sind horizontale Grafiken.
  • Pin-Text: Der Text auf dem Pin sollte wirklich gut lesbar sein. Also nicht zu klein, nicht zu verschnörkelt und gut abgesetzt vom Hintergrund.
  • Branding: Deine Pins sollten Wiedererkennungswert haben, das heißt, dass Pinterest-Nutzer*innen langfristig erkennen, dass es sich um deine Pins handeln. Nutze dafür deine Branding-Farben, dein eigenes Pin-Design oder auch Portraitfotos / Logo von dir. 


Schritt 7: Pinnen 


Und schon geht´s los: 
Pinne deine Pins auf Pinterest! Auch dabei gibt es ein paar Grundsätze zu beachten. Einer der wichtigsten Punkte ist die Konsistenz. Das heißt, regelmäßiges Pinnen ist das A und O, und das nicht nur einmal die Woche, sondern jeden Tag und mehrmals über den Tag verteilt.

Wie du 2020 richtig pinnst auf Pinterest, dazu gibt es hier auch schon einen Blogartikel. Was ich dir an dieser Stelle auf jeden Fall empfehle ist das Tool Tailwind. Damit schaffst du es wirklich effizient und zeitsparend zu pinnen.

Das waren nun die allerersten Schritte, die die Basis für einen perfekten Start für Pinterest Anfänger darstellen. Wenn du das Gefühl hast, du brauchst da etwas Unterstützung, dann schau gern mal bei meinem Pinterest Starter Coaching vorbei. 

Und jetzt viel Spaß und viel Erfolg mit Pinterest!

Pinterest für Anfänger, deine ersten Schritte