Pinterest – was ist das und was bedeuten eigentlich die ganzen Begriffe, die damit in  Zusammenhang stehen? Gerade wenn du noch Pinterest-Anfänger bist, begegnen dir einige neue und Pinterest-spezifische Begrifflichkeiten. Das habe ich heute als Anlass genommen. 

In diesem Blogartikel erkläre ich dir die wichtigsten Begriffe rund um meine liebste Marketing-Plattform Pinterest. Und ich bin mir sicher, auch, wenn du schon zu den fortgeschritteneren Nutzer*innen gehörst, wirst du hier noch was für dich mitnehmen können.

A wie Analytics

Zahlen, Zahlen Zahlen – ich persönlich finde es super spannend in die Analytics bei Pinterest und Tailwind (und auch bei Google) reinzuschauen und sie auszuwerten. Was kommt nicht so gut an und was lief besonders gut? Und dann davon noch mehr zu produzieren. 

Zugriff auf die Pinterest Analytics hast du allerdings nur, wenn du einen Business-/Unternehmensaccount hast (s. → Unternehmenskonto), wozu ich dir auf jeden Fall rate, wenn du Pinterest als Marketing-Kanal für dich nutzen möchtest.

Ads

Ads oder auch Promoted Pins sind die Werbeanzeigen auf Pinterest. Um Werbung auf der Plattform schalten zu können, brauchst du ein Unternehmenskonto. Dann hast du Zugriff auf den Werbeanzeigenmanager, indem du zwischen verschiedene Kampagnenarten bzw. -zielen wählen kannst.

  • Zum einen kannst du deine Brand Awareness steigern, also auf dich und dein Business aufmerksam machen.
  • Du kannst deine Markenpräferenz erhöhen (früher: Traffic-Kampagnen), um mehr Nutzer*innen dazu zu bringen, auf deine Pins zu klicken.
  • Oder aber du kannst Conversion-Kampagnen erstellen, die das Ziel haben, Pinterest Nutzer*innen zu bestimmten Handlungen zu bringen. Also zum Beispiel sich in deinen Newsletter einzutragen oder Produkte von dir zu kaufen.

Autosuggest

Autosuggest beschreibt die Autovervollständigung eines Suchbegriffs, während du ihn in die Suchleiste eintippst. Sie zeigt dir Keywords an, die besonders häufig von Nutzer*innen gesucht werden. Du solltest es also auf jeden Fall bei der Keyword-Recherche nutzen. Mehr zu Pinterest SEO findest du auch in diesem Blogartikel.

Ausgehende Links (früher Link-Klicks)

In den → Analytics kannst du sehen wie viele deiner Pins geklickt wurden, also wie viele Pinterest-Nutzer*innen deine Website besuchen. Häufig ist das Ziel mit Pinterest Marketing, den Traffic auf der Website zu erhöhen. Dafür ist diese Wert eine wichtige Kennzahl.

B wie Boards oder Pinnwände

In deinem Pinterest Profil unter dem Reiter “Gemerkt” findest du alle deine erstellen Boards. Boards sind dabei gleichzusetzen mit Pinnwänden. Auf diesen Boards kannst du dir deine, aber auch fremde Pins merken. Dabei sollten die Pins immer auf den relevanten Boards gemerkt werden. Also, der Brautkleid-Pin passt nicht wirklich auf ein Kinder-Bastel-DIY Board, sondern eher auf ein Hochzeitsplanungs-Board.

Bei der Planung deiner Pinnwände solltest du für dich eine schlüssige Strategie entwickeln, so dass du deine Inhalte gut unterbringen kannst. Pinnwand-Titel und Pinnwand-Beschreibung solltest du unbedingt mit Keywords optimieren

Business Account

s. Unternehmenskonto.

Boardlisten

Boardlisten sind eine super praktische Funktion von Tailwind (s. → Tailwind), mit der du viel Zeit sparen kannst. Mit einer Boardliste fasst du thematisch passende Boards zusammen. Später, beim Einplanen deiner Pins wählst du dann nicht jedes Board einzeln aus, sondern gleich die ganze Boardliste. Mit einem Klick hast du dann alle thematisch passenden Boards, auf die der Pin gepinnt werden kann, ausgewählt.

C wie Canva

Canva*ist ein Design-Tool, das ich nicht mehr missen möchte. Ich nutze es wirklich für alles, Social Media Beiträge, Workbooks für das Pinterest-Starter-Gruppenprogramm und das 1:1 Coaching. Und eben auch zur Erstellung meiner Pin-Grafiken. Ich selbst nutze es in der Pro-Variante, aber auch in der kostenfreien Variante kannst du damit tolle Pins oder auch Vorlagen für deine Pin-Grafiken erstellen.

Community

Hier gibt es gleich zwei Communities: Einmal die Pinterest Community, in der sich Content Creator aller Art untereinander und auch mit Pinterest Mitarbeiter*innen in einem Forum austauschen können. Aber nicht nur das. Dort gibt es auch einen Blog, in dem du regelmäßig über alle Neuerungen auf dem Laufenden bleibst.

Die zweite Community sind die Tailwind Communities (früher Tailwind Tribes). In einer Community tun sich mehrere Menschen einer Nische zusammen und teilen ihre Pins untereinander. Wenn du also auch fremde Pins pinnst, findest du dort gleich direkt die passenden Pins, hast aber auch die Möglichkeit deine Pins dort zu teilen, die wiederum andere repinnen. 

D wie Design

Zu einem Pin gehört neben Link und Pin-Titel und Pin-Beschreibung auch die Pin-Grafik. Das kann neben einem reinem Foto auch eine Grafik sein. Dabei solltest du dir verschiedene Design-Vorlagen mit deinen Brandingfarben, -schriften, etc. erstellen. Diese kannst du dann immer wieder nutzen, so dass Pinterest-Nutzer*innen deine Pins auch immer als deine Pins wiedererkennen.

Duplizieren

Ich liebe diese Funktion auf Pinterest, die enorm viel Zeit einspart. Im Pinterest Builder, also dort wo du Pins erstellst, gibt es oben rechts drei Pünktchen, unter der sich die Duplizieren-Funktion versteckt. Hast du nun einen Pin erstellt, mit Pin-Titel, Pin-Beschreibung und der URL und möchtest ihn auf mehrere Pinnwände einplanen, dann kannst du dort einen Pin (mit allen Informationen) duplizieren und so verschiedene Pinnwände auswählen. (Aber Achtung: Pinne deinen Pin wirklich nur auf wirklich relevante Pinwände)



E wie Einrichtung

Bevor du richtig pinnen kannst, solltest du deinen Pinterest Account (und wenn du Tailwind nutzt, dann auch Tailwind) richtig einrichten. Oft wird auch Set-Up dazu gesagt. Damit ist gemeint, dass du dein Account SEO-technisch mit den richtigen Keywords optimierst und die Pinnwände anlegst, die strategisch für dich Sinn machen. Dazu gehört auch eine umfangreiche Keyword-Recherche.

Erstellt

In deinem Pinterest-Profil findest du die Reiter “Gemerkt” (s. → Boards) und “Erstellt”. Unter “Erstellt” findest du jede einzelne deiner Pin-Grafiken. also Pins, die du erstellt hast und die zu einer der verifizierten Konten führt. Zu deiner Website, deinem Instagram-Account oder deinem YouTube Kanal. Ein Pin, der auf mehrere Pinnwände gepinnt wurde, erscheint dort nur ein einziges Mal.

F wie Follower

Andere Pinterest Nutzer*innen können deinem kompletten Pinterest Account, aber auch nur einzelnen für sie interessante Pinnwänden von dir folgen. Sobald sie dir folgen, werden alle Pins, die du erstellst oder repinnst, im Folge-Feed deiner Follower auftauchen.

Folge-Feed

Im Folge-Feed werden dir alle Pins der Account angezeigt, denen du folgst. s.a. → Follower

Fremdpins

Fremdpins beschreiben alle Pins, die du nicht selbst erstellt hast, sondern die andere Content Creator erstellt haben. Fremdpins führen also nicht zu deinen verifizierten Konten, sondern haben andere Ziel-URLs.

G Gruppenboards

Gruppenboards sind Pinnwände, worauf sich mehrere Menschen Pins merken können. Ursprünglich wurde diese Funktion eingeführt, damit mehrere Personen Ideen und Inspirationen zu einem Thema gemeinsam auf einer Pinnwand merken. Zum Beispiel organisieren Freunde gemeinsam eine Gartenparty und sammeln auf einer Gruppenboards ihre Ideen rund um Deko, Essen, Einladungen und Co.

Guided Search

Die Guided Search ist eine weitere Möglichkeit Keywords zu recherchieren. Sobald du einen Begriff in die Suchleiste eingibst und auf Enter drückst, findest du (wenn es genügend Suchanfragen zu dem Thema gab) eine Leiste, die über den Pins angezeigt wird. In dieser Leiste, der Guided Search, werden weitere Suchbegriffe angezeigt, die, in Kombination mit deinem eingegebenen Begriff, gesucht werden. Mehr zu Pinterest SEO findest du auch in diesem Blogartikel.

pinterest für anfänger

Gemerkt

s. →  Boards

Geheime Pinnwände 

Du kannst deine Pinnwände geheim halten. Diese geheimen Pinnwände werden anderen Nutzer*innen dann nicht angezeigt, wenn sie sich auf deinem Profil umsehen. So kannst du sie zum Beispiel erstmal mit einigen Pins füllen oder aber mit relevanten Keywords optimieren.

Grafik

s. → Pins

H Hashtags

Seit 2020 sind Hashtags auf Pinterest nicht mehr notwendig.

Heute Tab

Im Heute Tab findest du von Pinterest kuratierte Inhalte. Dafür werden regelmäßig Themen ausgeschrieben, wofür sich Content Creator mit ihren Pins bewerben können. Die Themen und das Formular dazu findest du in der → Pinterest Community ausgeschrieben.

Home Feed

Im Home Feed zeigt dir Pinterest Inhalte, die für dich interessant sein können. Basierend auf deinen zuletzt angesehenen Pins, ausgewählten Pinnwänden aus deinem Profil und bestimmten Themen. Über die Einstellungen hast du die Möglichkeit deinen Homefeed für dich anzupassen.



I wie Inspiration

Pinterest bezeichnet sich selbst auch als “Visual Discovery Platform” – also ein Ort an dem die Nutzer*innen neue Dinge entdecken und sich Ideen und Inspiration für bestimmte Themen zu holen. Hab das auch im Hinterkopf, wenn du Pins für die Pinterest-Nutzer*innen erstellst.

Interaktion

Auf Pinterest gibt es verschiedene Möglichkeiten der Interaktion. Du kannst anderen folgen, Nachrichten an jemanden schreiben, unter einem Pin kommentieren sowie bei Video- und Story-Pins auch Emojis verteilen.

I wie Instagram

Wenn du einen Instagram Account hast, dann kannst du diesen auch bei Pinterest → verifizieren. Das hat den Vorteil, dass du dann in den Analytics sehen kannst, wie deine Instagram Posts performen. Egal, ob du deine eigenen Instagram-Beiträge auf Pinterest pinnst, oder ob jemand anderes sich deinen Post gemerkt hat.

J wie Jahresplanung

Bei der Planung deiner Themen solltest du vorab wissen, dass Pinterest eine Suchmaschine ist und der Algorithmus zunächst einige Zeit braucht, bis er lernt, deine Pins bei den richtigen Suchanfragen auszuspielen. Darüber hinaus sind Pinterest-Nutzer*innen Planer*innen. Das heißt, saisonale Suchanfragen sind viel früher auf Pinterest zu finden, als es bei anderen Plattformen der Fall ist. Dass bereits im August nach Ideen für Weihnachten gesucht wird, ist also nichts Ungewöhnliches und solltest du bei der Pin-Planung berücksichtigen.

K wie Keywords

Keywords sind eins der wichtigsten Dinge, die du bei einem erfolgreichen Pinterest Marketing beachten solltest. Denn Pinterest ist eine visuelle  →  Suchmaschine. Anhand der Keywords lernt Pinterest, für welche Suchanfragen deine Pins relevant sind. Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist dabei sehr wichtig. Denn du willst ja auch die Suchanfragen bedienen, die die Pinterest-Nutzer*innen in die Suchleiste eingeben. Und diese Begriffe stimmen nicht immer mit deinem Sprachgebrauch überein. Außerdem ist eine Keyword-Recherche ein super Ideengeber für deinen zukünftigen Content. Denn du erfährst, welche Begriffe bei den Pinterest-Nutzer*innen hoch im Kurs stehen. 

Karussell Pins

Genau wie bei Instagram bestehen Karussell-Pins aus mehreren Slides bzw. Pins. Insgesamt kannst du 5 Pins in einem Karussell-Pin hochladen. Die Besonderheit ist, dass du entweder eine Pin-Beschreibung und eine URL hinterlegst, die für alle Pins des Karussells gilt, oder aber du gibst jedem einzelnen Pin eine eigene Pin-Beschreibung und eine eigene Ziel-URL.

L wie Lernmodus

Der Lernmodus ist wichtig bei den Pinterest-Werbeanzeigen und beschreibt eine bestimmte Zeit direkt nach dem Schalten einer Werbekampagne. Während des Lernmodus lernt Pinterest, wem sie deine Anzeige zeigt, damit die besten Ergebnisse für dein angegebenes Ziel erreicht werden.

M wie Merken

s. → Repin

N wie Nutzer*innen

Die Zahl der weltweit monatlichen Nutzer*innen steigt stetig an. Mittlerweile gibt es ca. 442 Mio. (Stand: Q4 2020) In diesem Blogartikel, denn ich verfasst habe, als die 400 Mio. Marke geknackt wurde, gibt es einige interessante Infos zu den Pinterest-Nutzer*innen.

Organisches Pinnen

Unter organischem Pinnen oder auch der organischen Reichweite versteht man alle nicht-bezahlten Pins bzw. die Reichweite, die rein durch das Optimieren mit Keywords, das Erstellen von klick-starken Pins und Pinnen mit der richtigen Strategie – ganz ohne den Einsatz von Werbeanzeigen.

P wie Pins

Pins bestehen aus 3 Elementen: dem visuellen Teil (Pin-Grafik / Foto), dem textlichen Teil (Pin-Titel und Pin-Beschreibung) und einer Ziel-URL, auf der die Pinterest-Nutzer*innen landen, wenn sie darauf klicken.

Pinnwände

s. → Boards

Pinbeschreibung

Pin-Beschreibungen sind Teil eines → Pins und haben die Funktion die Pinterest-Nutzer*innen neugierig darauf zu machen, was sie hinter dem Pin auf der Website erwartet. Darüber hinaus ist es ein wichtiger Ort, an dem du unbedingt Keywords unterbringen solltest, damit der Pin auch bei den relevanten Suchanfragen ausgespielt wird.

Planungsfunktion

Pinterest selbst hat auch eine Planungsfunktion. Beim Erstellen eines Pins, kannst du auswählen, ob der Pin sofort veröffentlicht werden soll (die Standard-Einstellung) oder ob du ihn später veröffentlichen möchtest. Bei Letzterem kannst du dann auswählen an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit gepinnt werden soll. Allerdings kannst du hier nur zwei Wochen im Voraus planen. Ein weiterer Nachteil ist, dass du eingeplante Pins nicht noch einmal überarbeiten kannst. Deswegen nutze ich zum Einplanen von Pins immer → Tailwind.

PinCode

Für jede deiner Pinnwände kannst du einen Pin-Code erstellen und auch herunterladen. Dieser funktioniert ähnlich wie ein QR-Code. Andere können dann über die Pinterest-App den Code scannen und landen direkt auf der entsprechenden Pinnwand.

Profil

In deinem Profil kannst du in einer Kurzbeschreibung den Pinterest-Nutzer*innen klarmachen, um was es bei dir geht. Darüber hinaus ist die Kurzbeschreibung ein Ort, an dem du auch gut und gerne relevante Keywords unterbringen kannst. Insgesamt hast du dort 160 Zeichen zur Verfügung.

Pinterest Predicts (früher: Pinterest Trends)

Jedes Jahr gibt Pinterest einen Trend-Report für das kommende Jahr heraus. Sie sagen uns damit, was morgen im Trend liegen wird. Diese “Vorhersagen” sind dabei recht präzise In 2020 sind 8 von 10 Trends eingetroffen. Für 2021 sagt Pinterest mehr als 150 Trends in verschiedenen Kategorien voraus. Du als Content-Creator kannst das aber auch nutzen, um mögliche Themen in deiner Nische herauszulesen.

Promoted Pins

s. → Ads

Q Qualität vor Quantität

Wenn es früher nicht unüblich war, extrem viele Pins pro Tag zu pinnen sowie einen Pin auf extrem viele Pinnwände zu pinnen, ist das heute absolut nicht mehr die Strategie, die Pinterest empfiehlt. Heute geht es vielmehr um die Qualität. Pinne einen Pin wirklich nur auf die relevantesten Pinnwände. Außerdem liebt Pinterest mittlerweile frischen Content (in Form von frischen Pins), damit die Pinterest-Nutzer*innen mit neuen Inhalten und Ideen versorgt werden.

R wie Rich Pins

Rich Pins sind Pins, die die Nutzer*innen mit mehr Informationen versorgen. Welche das sind, hängt von der Art des Rich Pins ab. Es gibt insgesamt drei verschiedene: Artikel Rich Pins, Produkt Rich Pins und Rezept Rich Pins. Damit deine Pins als Rich Pins ausgespielt werden, musst du dies einmalig einrichten. Und das würde ich dir auch empfehlen, denn Rich Pins werden bevorzugter ausgespielt als Nicht-Rich Pins. Mehr zu dem Thema, sowie ein Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten von WordPress-Blogartikel Rich Pins findest du in diesem Blogartikel.

Repin 

Jeder von dir erstellte Pin kann von anderen Pinterest Nutzer*innen auf ihren Pinnwänden gemerkt werden und wird somit zu einem Repin.

S wie Suchmaschine

Pinterest ist entgegen vieler Annahmen kein Social-Media-Kanal, sondern zählt zu den Suchmaschinen. Das heißt, du kannst und solltest dein Profil, deine Pinnwände und Pins mit → Keywords optimieren, damit deine Inhalte bei den relevanten Suchanfragen angezeigt werden.

SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung)

s. → Suchmaschine 

s. → Keywords

Scheduling Tool

Um nicht jeden Tag Pins in deinem Account hochzuladen, empfehle ich die Nutzung eines Planungstools. Du kannst deine Pins zwar auch in Pinterest vorplanen (das geht allerdings nur zwei Wochen im Voraus). Das Planungstool meiner Wahl ist allerdings → Tailwind. Solltest du lieber mit einem anderen Tool arbeiten wollen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass es sich um einen offiziellen Marketingpartner von Pinterest handelt.

Statischer Pin

Als statischer Pin wird der “ganz normale” Pin bezeichnet. Dieser hat das Ziel, die Pinterest-Nutzer*innen einerseits zu inspirieren, damit sie sich den Pin auf ihren Pinnwänden merken. Auf der anderen Seite sollten Nutzer*innen neugierig gemacht und dazu animiert zu werden, diesen Pin zu klicken und so auf der Ziel-URL – deiner Website – zu landen.

Suchleiste

Die Suchleiste nutzen Pinterest-Nutzer*innen, um dort ihren Suchbegriff einzugeben. Als Content-Creator solltest du sie nutzen, um relevante → Keywords zu recherchieren. Nutze dafür die → Autosuggest-Funktion sowie die → Guided Search.

Story-Pins

Die erste Version der Story-Pins wurde 2020 eingeführt und im selben Jahr wieder eingestellt. Seit Ende 2020 / Anfang 2021 ist die neue Version der Story-Pins in der Testversion für ausgewählte Accounts verfügbar. Diese sind, ähnlich wie die → Video-Pins, in erster Linie dazu da, deine Reichweite auf der Plattform zu erhöhen. Bei den Story-Pins hast du keine Möglichkeit einen Link zu hinterlegen. Ein Story-Pin bleibt, anders als bei Instagram, dauerhaft bestehen. Inhaltlich sollte ein Story-Pin eine in sich zusammenhängende Geschichte erzählen und vor allem auch die Möglichkeit der Interaktion bieten. Sodass Pinterest Nutzer*innen auch eine Beziehung zu den Content-Creatorn aufbauen können.

Traffic

Pinterest wird häufig als Traffic-Booster bezeichnet. Damit ist gemeint, dass Content-Creator mithilfe von Pinterest den Website-Traffic, also die Zahl der Besucher*innen auf der Website, erhöhen können. Welche dann wiederum mögliche neue E-Mail-Abonnent*innen oder auch potenzielle neue Kund*innen werden können. 

Tailwind

Tailwind ist das Planungstool meiner Wahl, wenn es um das Vorplanen meiner Pins oder auch der meiner Kund*innen geht. Darüber hinaus bietet Tailwind noch eine Reihe weiterer tollen Funktionen: die Tailwind → Communities, ein sehr umfangreiches Analysetool und noch relativ jung, Tailwind Create, ein Pin-Gestaltungs-Tool.

Trends

s. → Pinterest Predicts

Tailwind Communities

s. → Community

U wie Unternehmenskonto

Wenn du erfolgreich mit Pinterest starten möchtest, brauchst du unbedingt ein Unternehmensprofil. Denn nur dort hast du die Möglichkeit auf das Analysetool von Pinterest zurückzugreifen, welches dir wichtige Infos zu deinen Pins und deinen Pinnwänden gibt. Diese sind wiederum super und auch unerlässlich, wenn es darum geht zu sehen, was bei deinem Pinterest Marketing gut funktioniert und was nicht. Aber auch, wenn du irgendwann Pinterest-Werbeanzeigen schalten möchtest, ist ein Unternehmenskonto Vorausssetzung. Die Anmeldung dafür ist, wie ein privates Konto auch vollkommen kostenfrei. Falls du noch keines hast, dann kannst du dich HIER dafür anmelden.

Video Pins

Video-Pins sind ein weiteres mögliches Pin-Format, dass du in deine Pinterest-Strategie einbauen kannst. Du kannst dafür eigene Videos oder auch animierte Grafiken nutzen oder aber auch Stock-Videos, z. B. bei → Canva nutzen. Video-Pins sind anders als statische Pins, weniger dazu da den Traffic auf deine Website zu erhöhen, sondern eher, um deine Reichweite auf der Plattform zu erhöhen. Mehr Infos zu Videos auf Pinterest findest du in diesem Blogartikel.

Verifizierung

Ein wichtiger Schritt bei der Einrichtung deines Pinterest-Profils ist die Verifizierung oder Bestätigung deiner Website. Damit erhältst du nicht nur Zugriff auf die Website-Analytics und siehst zum Beispiel, wie viele von den Pins, welche zu deiner Website führen, von den Pinterest-Nutzer*innen geklickt wurden. Auch dein Profilbild wird neben den Pins von deiner Website angezeigt. 

Die Verifizierung ist abhängig von deiner Website bzw. deines CM-Systems. Ich persönlich nutze zum Beispiel WordPress und habe meine Website mithilfe des Plugins Yoast SEO verifiziert. 

Im Pinterest Help Center gibt es einige Hilfestellungen und Hinweise zu den verschiedenen Website-Systemen.

W wie Werbeanzeige

s. → Ads

Widget Builder

Mit dem Pinterest Widegt Builder kannst du verschiedene Buttons und Widgets erstellen, die du mittels eines Codes auf deiner Website einbinden kannst. Das kann zum Beispiel der Merken-Button sein, der dann auf jedem Bild deiner Website erscheint und mit dem du das Bild direkt auf Pinterest merken kannst. Ich selbst habe es auch auf dem Blog eingebaut – versuch es doch mal mit dem Pin ganz unten auf dieser Seite aus.

Y YouTube

Wenn du einen YouTube-Kanal hast, dann kannst du diesen auch bei Pinterest → verifizieren. Das hat den Vorteil, dass du dann in den Analytics sehen kannst, wie die Pins, die zu einem der YouTube Videos verlinken, performen. Egal, ob du diese auf Pinterest gepinnt hast, oder ob jemand anderes sich diesen gemerkt hat.

Z wie Zielgruppe

In deinem → Unternehmenskonto hast du die Möglichkeit deine Zielgruppe genauer unter die Lupe zu nehmen. Unter den Audience Insights kannst du unter anderem Interessen, Alter oder auch verwendete Geräte (Iphone, Desktop, etc) deiner gesamten als auch deiner interagierenden Zielgruppe sehen. Außerdem kannst du diese auch mit allen Pinterest Nutzer*innen vergleichen.

Pin Pinterest Glossar