Ich gebe es zu, ich bin verliebt… in Pinterest!
Ich bin der Plattform ganz schön verfallen – ok, vielleicht nicht direkt von Anfang an, aber auch nicht erst seit gestern 😉

Aber wir fangen mal vorne an: Wie bin ich überhaupt zu Pinterest gekommen? Als ich mich zum ersten Mal bei Pinterest angemeldet habe, gab es die Plattform schon ein paar Jahre. Irgendwie ist das allerdings ein bisschen an mir vorbeigegangen. Auf jeden Fall habe ich mich damals angemeldet, weil ich gerne gebündelt an einem Ort neue Ideen und Inspiration sammeln wollte. Zu der Zeit, habe ich mich viel bei Mamabloggern auf Instagram inspirieren lassen. Allerdings gab es dort noch keine Möglichkeit die Posts zu speichern und zu organisieren. 

Also habe ich mich bei Pinterest angemeldet und WOW – was sich da aufgetan hat – eine komplett neue Welt der Inspiration – fürs Kinderzimmer, Kindergeburtstage, Rezepte, Fashion, DIY Anleitungen. Und das ist auch definitiv einer der Gründe, warum ich Pinterest so liebe. Aber da gibt es noch einige mehr.

In diesem Blogartikel möchte ich dir also meine acht Gründe nennen, warum Pinterest privat und beruflich die große Liebe und mein all-time-favorit ist.

1. IDEEN UND INSPIRATION OHNE ENDE

Ich habe es ja gerade schon erwähnt, auf Pinterest gibt es jeeeeede Menge inspiration. Du hast nicht nur die Möglichkeit die Lösung für ein bestimmtes Problem oder Inspiration für ein bestimmtes Thema (z.B. Hochbett im Kinderzimmer) zu bekommen. Sondern darüber hinaus, begegnen dir auf dem Weg dorthin noch Unmengen von anderen tollen Dingen, nach denen du im ersten Moment vielleicht gar nicht gesucht hast, die du aber ausprobieren, lesen, probieren und testen und möchtest. Und die werden dann natürlich gemerkt – auf der passenden Pinnwand 😉

Aber Achtung: das Ganze führt natürlich auch dazu, dass du ziemlich schnell die Zeit vergessen kannst – allerdings hast du am Ende auch eine ganze Menge neuer Ideen im Gepäck…

2. AUF PINTEREST SIND DIE UNTERSCHIEDLICHSTEN BRANCHEN VERTRETEN

Pinterest hat sich in den letzten Jahren ganz schön gemacht – es ist zwar immer noch wesentlich kleiner als Facebook oder Instagram, aber mittlerweile nutzen immer mehr Menschen meine liebste Plattform. Und das Tolle daran ist, dass zu wirklich fast jeder Nische Input finden kannst. Klar, es gibt bestimmte Branchen, die ganz schön viel vertreten sind (Hochzeit, DIY oder Reisen). Aber auch kleinere Nischen sind dort vertreten und auch ziemlich erfolgreich damit. 

Es ist also ziemlich bunt auf der Plattform und das ist unheimlich spannend. Die Dinge, die ich zuletzt für mich entdeckt habe: Alles rund um einen Bibi Blocksberg Kindergeburtstag und da ich neu mit Bullet Journaling angefangen habe, habe ich auch dafür richtig viel Input sammeln können. Übrigens habe ich auch über das Pinterest-Profil von Tanja Baumann von vazone.de zum ersten Mal von der virtuellen Assistenz erfahren. Und mir auch dort ganz viel Infos zum Business-Start gesammelt – von Websiteaufbau bis hin zu Brandingfarben.

3. PINTEREST SUPPORT ALS DIENSTLEISTUNG IST ABWECHSLUNGSREICH

Dadurch, dass Pinterest von so vielen Nischen genutzt werden kann, habe ich durch meine Kundinnen auch einen tollen Einblick in unterschiedlichste Arbeitsfelder. Ich darf mich mit Blogbeiträgen oder Produkten aus unterschiedlichsten Sparten auseinandersetzen und das ist zum einen natürlich interessant und es macht auch unheimlich Spaß, weil es so vielseitig ist. Im Moment unterstütze ich Kundinnen aus den Bereichen Content Marketing, Pinterest Marketing, aus der Hochzeitsbranche, eine Künstlerin und eine Schokoladen Sommeliére – ziemlich abwechslungsreich, oder?

4. BEI PINTEREST WIRD ES NIE LANGWEILIG

Was die Arbeit mit Pinterest auch sehr spannend macht, ist, dass es wirklich nie langweilig wird mit der Plattform. Allein in 2019 gab es so wahnsinnig viele Veränderungen: neue Pinformate, die Einführung von Pinterest Ads oder die eine oder andere Änderung bei den Pinterest Analytics. Sich auf bisherigen Vorgehensweisen auszuruhen, ist bei Pinterest also nicht so wirklich erfolgsversprechend. Vielmehr heißt es am Ball bleiben, sich mit den Neuerungen auseinandersetzen und auch mal hier und da was testen – was wahnsinnig Spaß macht. Erst vor kurzem wurden bei Tailwind wieder neue best practice Updates von Pinterest veröffentlicht.

5. DIE ZAHLEN SIND ABSOLUT FASZINIEREND

Aber nicht nur die Neuerungen auf der Plattform macht Pinterest spannend – Ich persönlich liebe es, mir jeden Monat einmal (oder auch zwei-/dreimal ;)) die Zahlen in den Statistiken anzuschauen. Vor allem, wenn man beobachten kann, wie ein Account, den ich neu aufgesetzt habe, so langsam Fahrt aufnimmt.

6. PINTEREST IST NACHHALTIG

Wer bei Pinterest den schnellen Erfolg sucht, ist definitiv falsch. Hier gilt, je länger du am Ball bleibst, desto erfolgreicher können deine Pins werden. Ist ein Pin einmal erstellt, kann er dir – auch noch Jahre später – Traffic auf deine Website bringen. Bei Textbroker gibt es eine Statistik zur Lebensdauer erstellter Beiträge bei Facebook, Instagram, Pinterest und Co. Dabei ist ganz deutlich zu sehen, dass Pinterest mit knapp 4 Monaten eine wesentlich längere Lebensdauer hat, als Facebook mit 4 Stunden und Instagram mit 21 Stunden. Länger im Netz zu finden, sind nur noch deine Blogbeiträge. In der Praxis habe ich aber auch schon erlebt, dass Pins sogar nach 4 Jahren noch eine Menge Traffic auf die Website bringen kann.

7. BEI PINTEREST KANNST DU DICH KREATIV AUSLEBEN

Das, was Pinterest ausmacht, sind natürlich die Pins. Es handelt sich ja auch um eine visuelle Suchmaschine! Das Pin Design ist dementsprechend ein wichtiger Faktor für den Erfolg auf der Plattform. Neben der Strategieentwicklung und Auswertung der Ergebnisse ist das Erstellen von Pingrafiken, also eher der kreative Part des Pinterest Marketings. Wobei, wenn man es genau nimmt, darfst du beim Entwickeln einer Strategie auch kreativ werden – aber ich denke, du weißt, was ich meine. 

Mittlerweile gibt es ganz unterschiedliche Formate: Story-, Karussell-, Videopin Und natürlich den klassischen, statischen Pin. Du kannst dich also einmal austoben und durchprobieren, was gut funktioniert und was vielleicht weniger gut ankommt. Auch beim Design der Grafiken sind dir keine Grenzen gesetzt, eher im Gegenteil: Pinterest regt dazu an zu testen und auszuprobieren – mit Farben, Formen und Co. Klar, gibt es ein paar Regeln, die ungebrochen gelten, zum Beispiel, die Größe der Pins oder dass Zahlen auf Pins meistens recht gut ankommen, aber ansonsten ist es immer gut, offen zu sein, Neues auszuprobieren und nicht zu festgefahren zu sein.

8. ZU GUTER LETZT: PINTEREST IST UNAUFGEREGT

Damit meine ich nicht, dass es langweilig ist, ganz im Gegenteil, wie oben beschrieben, ist es super abwechslungsreich. Unaufgeregt meine ich eher im Sinne von: Auf Pinterest ist es nicht notwendig ständig präsent zu sein – ganz anders als bei den sozialen Netzwerken Facebook oder Instagram. Liegt vielleicht daran, dass es Pinterest kein soziales Netzwerk ist, bei dem es um die Community geht, sondern eine visuelle Suchmaschine. Du musst dich nicht jeden Tag einloggen, sondern kannst auch mal ein paar Tage ganz ohne Pinterest verbringen – vorausgesetzt du suchst nicht dringend ein Rezept für´s Abendessen.

Und jetzt fände ich es super spannend zu erfahren, was du an Pinterest so liebst? Und wie du zu der Plattform gekommen bist? Schreib es mir gerne in die Kommentare oder per Mail an hej@stephi-z.de.